Deutsche Verkehrs-Zeitung

Quartalscheck

Mengen geraten unter Druck

Trotz der Furcht vor umfangreichen Handelsbeschränkungen hat sich das Aufkommen in der See- und Luftfracht im bisherigen Jahresverlauf positiv entwickelt. Doch nun droht der Abschwung – vor allem in großen Schwellenländern wie Indien und Brasilien und einigen asiatischen Volkswirtschaften.

Kühne + Nagel will in die Top 3 von Europa

Stefan Paul hat ein ehrgeiziges Ziel. Nachdem er die Landverkehrssparte von Kühne + Nagel (KN) dauerhaft in die schwarzen Zahlen geführt hat, will er in den kommenden Jahren bis 2022 in die Top 3 in Europa vorstoßen. Derzeit sieht sich der KN-Landverkehrsvorstand auf Platz 5.

Heiße Sommerrallye

Auf dem Transportmarkt herrscht trotz Sommer und Urlaubszeit Hochkonjunktur. Die Nachfrage nach Transportkapazitäten ist ungebrochen hoch und steigt weiter. Doch die Akteure können nur bedingt davon profitieren: Auf Straße und Schiene fehlen die Kapazitäten und unter den Binnenschiffen das Wasser.

Logistikindikator: Der Optimismus ist dahin

Mit der Hochstimmung ist es offenbar erst einmal vorbei. Umfrageergebnisse zeigen, dass die Unsicherheit deutlich gestiegen ist. Es gibt aber immer noch Hoffnung.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Quartalscheck

Quartalscheck: Bahnsperrung wirkt nach

Die Sperrung der Rheintalbahn im letzten Jahr hatte negative Auswirkungen auf den Landverkehr.

Luft- und Seefracht: Weiterhin gute Konjunktur

Bei den Containerverkehren deutet nach Chinesisch Neujahr und der saisonal typischen Schwächeperiode im Anschluss daran nun einiges auf ein Anziehen der Ladungsmengen hin. In der Luftfracht hingegen ist nach dem sehr starken Jahr 2017 eine gewisse Wachstumsnormalisierung spürbar. Dies gilt insbesondere für den März.

Logistik-Indikator: Optimismus lässt etwas nach

Die Lage bei den deutschen Logistikern, Herstellern und Händlern ist weiterhin sehr gut. Dennoch sind sie im Durchschnitt weniger zuversichtlich mit Blick auf die kommenden Monate.

Fahrermangel begrenzt Kapazität

Unverändert wird der verfügbare Laderaum im Straßengüterverkehr im Laufe dieses Jahres knapp bleiben – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Preise. Die Schiene kann davon allerdings noch nicht profitieren. In der Binnenschifffahrt dürfte sich die Nachfrage in wichtigen Gütersegmenten erhöhen.