Deutsche Verkehrs-Zeitung

Quartalscheck

Von Krise kaum eine Spur

Sowohl die See- als auch die Luftfracht stehen glänzend da. Die Seefracht profitiert nicht nur von hohen Raten, sondern kehrt auch bei den Volumen auf das Niveau von vor der Coronakrise zurück. Die Luftfracht transportiert weit weniger Tonnage als vor der Pandemie, doch die hohen Raten gleichen dies mehr als aus.

Quartalscheck: Es sieht nach Besserung aus

Das Geschäftsklima in der Logistikwirtschaft kommt langsam aus dem Tief heraus. Sowohl Dienstleister als auch Industrie- und Handelsunternehmen blicken zuversichtlich in die Zukunft.

Luft- und Seefracht mit blauem Auge davongekommen

Quartalscheck: Luft- und Seefracht kommen bislang sehr gut durch die Coronakrise. Zwar sind die Volumen massiv eingebrochen, doch die stark steigenden Raten gleichen diese Entwicklung aus. Das wirkt sich auf die Stimmung innerhalb der beiden Industrien aus – allerdings auf sehr unterschiedliche Weise.

Stimmung auf historischem Tief

Quartalschek: Die Folgen der Coronavirus-Ausbreitung schlagen sich im aktuellen Logistik-Indikator für das zweite Jahresquartal noch deutlicher nieder als zu Beginn des Jahres. Sowohl bei Dienstleistern als auch Verladern aus Industrie und Handel überwiegt derzeit Pessimismus.

Absturz mit Ansage

Quartalscheck: Die Coronakrise trifft Schiene, Straße, und Binnenschifffahrt in einer unkomfortablene Situation. Alle Landverkehrsträger mussten bereits vor Ausbruch der Pandemie Mengen- und Verkehrsleistungseinbußen hinnehmen. Entsprechend schmerzhaft wirkten sich die Wirtschaftsbeschränkungen aus.

Logistik-Indikator: Leichter Anstieg vor dem Fall?

Der Geschäftsklimaindikator der deutschen Logistikwirtschaft hat sich im Februar trotz der Coronavirus-Ausbreitung geringfügig verbessert. Die Lage hatte sich aber erst nach Abschluss der Befragung zugespitzt.

Landverkehr: Banger Blick in die Zukunft

Quartalscheck: Das Transportjahr 2019 ist ziemlich schwach zu Ende gegangen und die Erwartungen für 2020 sind gedämpft: Die Player auf dem Landverkehrsmarkt blicken mit Sorge auf die negativen Trends, die ihren Auftraggebern zu schaffen machen.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Quartalscheck

Logistikwirtschaft in Alarmstimmung

Das Klima in der deutschen Logistikwirtschaft erinnert an die Anfänge der Weltfinanzkrise. Die Mehrheit der Unternehmen hat keine Hoffnung mehr auf kurzfristige Besserung, wie die aktuelle Erhebung für den Logistikindikator zeigt.

Ein Land tritt auf die Bremse

Quartalscheck: Noch läuft die Wirtschaftsmaschinerie Deutschland solide, doch alle Indikatoren signalisieren, dass in absehbarer Zeit mehr und mehr Sand ins Getriebe rieseln wird – natürlich mit den entsprechenden Folgen für die Transport- und Logistikbranche. Es ist für die Player an der Zeit, die Weichen richtig zu stellen.

Landverkehr: Der Handelskrieg wird spürbar

Quartalscheck: Die Auswirkungen der US-Handelspolitik machen sich bemerkbar. Dabei leidet zum Beispiel der Straßengüterverkehr doppelt: Auf der einen Seite brechen Umsätze weg, auf der anderen sind die Kosten massiv gestiegen.

Die Luft ist erst einmal raus

Quartalscheck: Das Wachstum bei den interkontinentalen Verkehren hat sich im ersten Jahresviertel merklich abgeschwächt. Bei Mengen und Raten zeigen die relevanten Indizes nach unten und die Erwartungen der Auftraggeber haben sich eingetrübt. Ob es Wachstumsdelle ist oder eine längere Schwächephase, muss sich zeigen.