Deutsche Verkehrs-Zeitung

Quartalscheck

Die Stimmung in der Luft- und Seefracht bleibt gut

Beide internationale Verkehrsträger werden weiterhin von starker Nachfrage zu neuen Rekordzahlen getrieben. Auffällig ist allerdings die deutlich verhaltenere Entwicklung im Verkehrsgebiet Europa, das mit der global zu beobachtenden Dynamik nicht mithalten kann.

See- und Luftfracht bleiben auf hohem Niveau

Die beiden internationalen Verkehrsträger profitieren global im Zuge der Pandemie weiterhin von knappen Kapazitäten und starker Industrieproduktion. Der Containerumschlag in den wichtigen kontinentaleuropäischen Häfen an der Nordsee koppelt sich jedoch von der weltweiten Entwicklung ab.

Die großen Speditionen erleben 2021 goldene Zeiten

Alle global operierenden Unternehmen steigerten im ersten Halbjahr ihre Betriebsergebnisse. Besonders gut lief es in der Luftfracht. Expeditors und DSV schneiden im aktuellen Halbjahresvergleich am besten ab.

Landverkehr: Transportnachfrage zieht an

Der Laderaum im Straßengüterverkehr bleibt Mangelware. Auch im Schienengüterverkehr steigt nach einem schwachen Jahresstart nun die Nachfrage nach Kapazität stark an. Zwiegespalten dagegen die Lage in der Binnenschifffahrt: Tank- und Containerschiffe haben gut zu tun, während in der Trockengüterschifffahrt ein Überangebot an Schiffsraum besteht.

Logistikindikator zeigt Seitwärtsbewegung

In den ersten Monaten des Jahres hat sich das Geschäftsklima in der deutschen Logistikwirtschaft nicht weiter verbessert, wie aus aktuellen Umfragen hervorgeht. Die Logistikdienstleister und auf Verladerseite vor allem die Einzelhändler leiden weiterhin unter den Folgen der Pandemie.

Logistikindikator: Bessere Lage – Pessimismus ist zurück

Die Umfragewerte für Oktober und November deuten bereits darauf hin, dass die Erholung des Geschäftsklimas der deutschen Logistikwirtschaft im vierten Quartal enden wird. BVL-Chef Prof. Thomas Wimmer blickt trotzdem optimistisch in Richtung Frühjahr.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Quartalscheck

Luft- und Seefracht mit blauem Auge davongekommen

Quartalscheck: Luft- und Seefracht kommen bislang sehr gut durch die Coronakrise. Zwar sind die Volumen massiv eingebrochen, doch die stark steigenden Raten gleichen diese Entwicklung aus. Das wirkt sich auf die Stimmung innerhalb der beiden Industrien aus – allerdings auf sehr unterschiedliche Weise.

Stimmung auf historischem Tief

Quartalschek: Die Folgen der Coronavirus-Ausbreitung schlagen sich im aktuellen Logistik-Indikator für das zweite Jahresquartal noch deutlicher nieder als zu Beginn des Jahres. Sowohl bei Dienstleistern als auch Verladern aus Industrie und Handel überwiegt derzeit Pessimismus.

Absturz mit Ansage

Quartalscheck: Die Coronakrise trifft Schiene, Straße, und Binnenschifffahrt in einer unkomfortablene Situation. Alle Landverkehrsträger mussten bereits vor Ausbruch der Pandemie Mengen- und Verkehrsleistungseinbußen hinnehmen. Entsprechend schmerzhaft wirkten sich die Wirtschaftsbeschränkungen aus.

Logistik-Indikator: Leichter Anstieg vor dem Fall?

Der Geschäftsklimaindikator der deutschen Logistikwirtschaft hat sich im Februar trotz der Coronavirus-Ausbreitung geringfügig verbessert. Die Lage hatte sich aber erst nach Abschluss der Befragung zugespitzt.