Deutsche Verkehrs-Zeitung

Quartalscheck

Schiffsmakler Transport Overseas wird zum Logistiker

Die Bremer TO-Gruppe wächst stark mit Inlandslogistik und expandiert international. Im kommenden Jahr soll ein Büro in den USA eröffnet werden.

Quartalscheck Landverkehr: Wenig Kapazität – hohe Preise

Die Nachfrage nach Transporten auf Straße, Schiene und Wasser ist hoch. Doch die Kapazitäten sind knapp: Auf der Straße fehlen Lkw-Fahrer, die Schieneninfrastruktur wird durch Baumaßnahmen behindert und in der Binnenschifffahrt können die Schiffe durch das Kleinwasser nur teilbeladen fahren. Das treibt die Preise nach oben.

Die Nachfrage in See- und Luftfracht hat ihren Höhepunkt überschritten

Die beiden internationalen Verkehrsträger spüren eine merkliche Abkühlung der Nachfrage. Ins Auge stechen hierbei insbesondere die Entwicklungen der Luftfrachtbranche sowie der nordeuropäischen Häfen. Beide rutschen bei der Verkehrsleistung und beim Umschlag sogar unter das Niveau von vor Corona.

Wie Wanderarbeiter über ihre Rechte aufgeklärt werden

Das Beratungsnetzwerk „Faire Mobilität“ informiert ­Arbeitnehmer aus dem EU-Ausland über ihre Rechte in der Bundesrepublik. In der Logistikbranche gibt es besonders viel zu tun.

Logistik-Indikator: Große Unsicherheit bei Logistikern und Verladern

Das Geschäftsklima in der deutschen Logistikwirtschaft hat sich laut Logistik-Indikator der BVL im zweiten Jahresviertel weiter verschlechtert. Der erneute Dämpfer ist vor allem auf die Sorgen der Unternehmen zurückzuführen. Schlechte Aussichten also? „Nicht unbedingt“, sagt BVL-Chef Prof. Thomas Wimmer.

Quartalscheck: Reges Transportgeschehen im Landverkehr

Alle Verkehrsträger haben seit Jahresbeginn offenbar gut zu tun. Doch die Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Verfügbarkeit von Fahrern sowie steigende Preise und knappe Materialien drohen die Entwicklung zu dämpfen. Hinzu kommen der Ukraine-Krieg und der Lockdown in Shanghai.

Der Seefracht-Boom ist erst einmal vorbei

Die beiden Verkehrsträger See- und Luftfracht entwickeln sich aktuell sehr unterschiedlich. Während die Seefracht nach langen Monaten der Hausse in eine deutlich verhaltenere Phase übergeht, zeigt sich die Luftfracht unverändert stark und dürfte sogar von den Überlastungen der angespannten maritimen Lieferkette profitieren.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Quartalscheck

See- und Luftfracht boomen weiter

Beide Verkehrsträger werden nach wie vor von starker Nachfrage zu hohen Wachstumszahlen getrieben. Auffällig ist allerdings die gegenüber den Vormonaten verhaltenere Entwicklung bei Aircargo. Die europäischen Nordseehäfen entkoppeln sich weiter von der globalen Dynamik.

Logistik-Indikator: Deutlicher Dämpfer zum Jahresende

Die deutsche Logistikkonjunktur hat sich im Schlussquartal abgekühlt. Die Lage wurde zwar noch oft mit gut beurteilt, dies aber seltener als zuletzt. Zudem haben sich die Aussichten eingetrübt. Die Logistikpreise dürften auf breiter Front steigen. Und die Fertigwarenbestände verharren im Dauertief.

Quartalscheck: Aufkommen im Landverkehr bleibt hoch

Das Laderaumangebot auf der Straße läuft der Nachfrage hinterher. Zudem werden mehr Güter über die Schiene befördert; Mengen sowie Verkehrsleistungen liegen über dem Vorjahresniveau. Das gilt in Teilen auch für die Binnenschifffahrt. Allerdings leidet der Containerverkehr weiter unter den Friktionen in den Lieferketten.

Die Stimmung in der Luft- und Seefracht bleibt gut

Beide internationale Verkehrsträger werden weiterhin von starker Nachfrage zu neuen Rekordzahlen getrieben. Auffällig ist allerdings die deutlich verhaltenere Entwicklung im Verkehrsgebiet Europa, das mit der global zu beobachtenden Dynamik nicht mithalten kann.