Deutsche Verkehrs-Zeitung

Alles Wichtige zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Auch EU-Verkehrsgesetze sollen auf den „Klimaschutz-Prüfstand“

Mit einem europäischen Klimagesetz wollen die EU-Umweltminister erreichen, dass die Unionsstaaten bis 2050 "klimaneutral" werden. Auf dem Weg dahin sollen im Juni 2021 wichtige Weichen gestellt werden - auch für Transportunternehmen.

Mautpflicht ab 3,5 t: Scheuer will Ausnahmen für Mittelstand und saubere Fahrzeuge

Die Bundesregierung will EU-Plänen, Maut-Ausnahmen für LKW zwischen 3,5 t und 12 t Gewicht prinzipiell zu streichen, nicht länger im Weg stehen. Sofern Ausnahmen für Handwerker und Besitzer sauberer Transporter weiterhin möglich bleiben.

Scheuer will Notfallplan für EU-Güterverkehr zügig verabschieden

Die EU-Kommission soll einen solchen Plan ausarbeiten, der die EU durch Krisen wie die Coronavirus-Pandemie bringt. Auf Grundprinzipien haben sich die EU-Verkehrsminister bei einer Videokonferenz verständigt.

EU-Staaten tun sich weiter schwer mit gemeinsamen Pandemie-Regeln

In der Gipfel-Aussprache ging es unter anderem um die Reisefreiheit von grenzüberschreitend tätigen Arbeitnehmern. Das betrifft auch die Transportwirtschaft stark. Alle EU-Minister sind aufgefordert, die Arbeit zur Entwicklung und Verteilung eines Impfstoffs auf EU-Ebene weiter zu intensivieren.

Schienengüterverkehr soll digitaler werden

Schon seit Jahrzehnten wird diskutiert, wie mehr Güterverkehr auf die Bahn verlagert werden könnte. Klimaschutzzwänge und neue Technologien geben der Debatte während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft neuen Schwung.

Wettbewerb auf der Schiene soll auch in der Krise fair bleiben

In der Coronakrise halten die meisten Bahnunternehmen staatliche Unterstützung für angebracht. Kontroverser diskutiert wird, wie dabei ein fairer Wettbewerb erhalten werden kann.

EU-Verkehrsminister wollen Digitalisierung des Schienengüterverkehrs fördern

Damit die Bahn sich einen größeren Anteil am Güterverkehrsmarkt sichern kann, muss sie effizienter werden, meint Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Wie das zu erreichen ist, wurde bei einer von der deutschen EU-Ratspräsidentschaft organisierten Bahnkonferenz diskutiert.

Scheuer sieht LNG als Brückentechnologie

Bei der von der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in Hamburg organisierten Konferenz „Greening Shipping“ ging es unter anderem darum, mit welchem Treibstoff die europäische Schifffahrtsindustrie die Klimaschutzziele erreichen und wettbewerbsfähig bleiben kann.

Scheuer will einheitliches Bezahlsystem für Strom und Wasserstoff

Einfaches Bezahlen ist nach Ansicht des Bundesverkehrsministers eine Voraussetzung dafür, dass Fahrzeugbesitzer bereit sind, auf alternative Kraftstoffe umzusteigen. Bei einer von der deutschen EU-Ratspräsidentschaft organisierten Konferenz ging es um die Frage, wie eine europäische Infrastruktur für alternative Treibstoffe aufgebaut werden kann.

„Die Batterie ist kein guter Tank“

Der Politische Direktor der Iru, Matthias Maedge, spricht im 
Interview darüber, welche Vorgaben die EU beim Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe machen sollte. Um dieses Thema geht es auch bei einer von der deutschen EU-Ratspräsidentschaft organisierten Konferenz am 3. September.

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