Deutsche Verkehrs-Zeitung

Alle Nachrichten zum Brexit im Überblick

Brexit könnte britische Exporteure 25 Milliarden Pfund kosten

Der Kreditversicherer Euler Hermes hat die wirtschaftlichen Folgen des Brexits errechnet. Demnach stehen Deutschland, nach dem Vereinigten Könireich, die größten Umsatzeinbußen bevor. Die Sorge vor kollabierenden Lieferketten soll einer Umfrage zufolge jedoch weitestgehend unbegründet sein.

Stena Line baut Frankreich-Irland-Route aus

Mit der Stena Embla verstärkt die schwedische Fährreederei ihre Kapazitäten zwischen Cherbourg im Norden Frankreichs und Rosslare in Irland. Grund ist die hohe Nachfrage auf den Direktrouten zwischen den beiden Ländern.

Schenker setzt UK-Landtransporte aus

Der Logistiker nimmt „bis auf weiteres“ für den Landweg keine Sendungen mehr für Empfänger in Großbritannien an. Grund sind erhebliche Probleme bei der Bewältigung der Zollformalitäten, die Schenker auf unvollständige und falsche Unterlagen zurückführt.

Europaabgeordnete schließen Ergänzungen des Post-Brexit-Pakts nicht aus

Britische Unternehmen und Europaabgeordnete haben bereits Schwachstellen beim Post-Brexit-Abkommen kritisiert. Dessen Text lässt sich vor der Abstimmung im Europäischen Parlament zwar nicht mehr ändern. Bei der Anwendung des Abkommens aber sehen Parlamentarier durchaus noch Einflussmöglichkeiten.

Brexit: Zollanmeldungen müssen abgegeben werden

Laut Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) sind viele Unternehmen der verladenden Wirtschaft und auch kleinere Transportunternehmen immer noch nicht auf die neuen Zollregelungen vorbereitet. DSLV-Geschäftsführer Niels Beuck beleuchtet aktuelle Probleme in der Praxis und gibt Rat.

UK-Verbände fordern Nachverhandlungen mit EU

Mit dem Austritt aus dem Binnenmarkt und der Zollunion zeigen sich erstmals konkrete Konsequenzen des Brexits. Britische Unternehmen monieren, dass die komplizierten zollrechtlichen Bestimmungen erhebliche Schwierigkeiten verursachen, die es im Nachgang zum Abkommen auszuräumen gilt.

Britische Firmen bekommen Brexit-Folgen zu spüren

Gut eine Woche nach dem endgültigen Austritt Großbritanniens aus dem Binnenmarkt und der Zollunion zum Jahreswechsel machen sich die Folgen beim Warenverkehr bemerkbar. Eine Verbandsvertreterin spricht von einem „perfekten Sturm“.

Brexit: Nordiren spüren erste Engpässe

In den Supermärkten Nordirlands bleiben die ersten Regale leer. Experten befürchten, dass sich die Lage verschärfen wird, wenn wieder deutlich mehr Fracht in den Häfen und an den Grenzen abgefertigt werden muss.

Export arbeitet sich weiter aus Coronatief

Im Vergleich zum Vormonat hat die Ausfuhr deutscher Waren im November zugelegt. Richtung China gab es im Vorjahresvergleich ein deutliches Plus, während die Exporte in die USA erneut zurückgingen.

Brexit: Wie die Ruhe vor dem Sturm

Der Transport über den Ärmelkanal ist zu Jahresbeginn reibungslos verlaufen. Doch schon bald sind starke Behinderungen im Warenverkehr zu erwarten. Die DVZ hat Logistiker und Verlader zur aktuellen Lage befragt. Der Überblick.

Brüssel: To-do-Liste für 2021

In ihrem ersten Amtsjahr hat die neue EU-Kommission ihren verkehrspolitischen Kurs in groben Zügen skizziert. Jetzt geht es um konkrete Gesetzesvorschläge, etwa zum Klimaschutz im Verkehr. Für 2021 sind eine ganze Reihe davon angekündigt.

Viele Wege führen auf die Inseln

Egal ob EU-Transportunternehmen Güter in den Süden oder den Norden des Vereinigten Königreiches befördern, oder ob sie die britische „Landbrücke“ nutzen, um nach Irland zu fahren: nach dem Ausscheiden der Briten aus EU-Binnenmarkt und Zollunion dürften viele Routen auf den Prüfstand kommen. Denn Grenzkontrollen und neue Regeln werden vieles komplizierter machen.

UK-Verkehr: Schadenshaftung wegen Grenzschließung im Fokus

Die Grenzschließungen im UK-Verkehr kurz vor Weihnachten infolge des Auftretens der neuen Coronavirusvariante verdeutlichen, dass es für Fixkostenspediteure riskant ist, feste Liefertermine für LKW-Ladungen vom europäischen Festland nach Großbritannien und umgekehrt zu vereinbaren. Denn wenn es zu Verspätungsschäden kommt, haftet der Spediteur möglicherweise unbegrenzt.

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