Freunde und Weggefährten trauern um Klaus-Michael Kühne

Es ist ein Abschied für eine prägende Hamburger Persönlichkeit. Bürgermeister Tschentscher würdigt den verstorbenen Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne als großzügigen Stifter.

Trauerfeier für den verstorbenen Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne am 10. September in der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg: Sargträger tragen den Sarg aus der Kirche, dahinter die Witwe Christine Kühne und Hauptpastor Alexander Röder. (Foto: Imago / Breuel-Bild)

Freunde und Weggefährten haben in Hamburg Abschied von dem verstorbenen Unternehmer Klaus-Michael Kühne genommen. An der Trauerfeier in der Hauptkirche St. Michaelis nahmen Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und weitere Senatsmitglieder teil. Auch Fußball-Ikone Günter Netzer und Unternehmer Ian Karan waren anwesend.

Kühne war am 24. August im Alter von 89 Jahren in der Schweiz gestorben. Der in Hamburg geborene Unternehmer lebte seit 1969 in Schindellegi am Ufer des Zürichsees. Seiner Heimatstadt blieb er aber stets verbunden. Von seinem Vater hatte er das Logistikunternehmen Kühne + Nagel übernommen und daraus einen Weltkonzern geformt.

Engagement für seine Heimatstadt

„Hamburg verliert mit Klaus-Michael Kühne einen großzügigen Stifter, eine seiner erfolgreichsten Unternehmerpersönlichkeiten sowie einen engagierten Partner für Projekte, die im besonderen Interesse der Stadt liegen“, sagte Tschentscher laut Redemanuskript.

Kühne spendete Millionen für die Elbphilharmonie und setzte sich als Stifter für den Bau eines neuen Opernhauses in der Hafencity ein. Viel öffentliche Aufmerksamkeit fand auch sein Engagement für den Fußball-Bundesligisten HSV. (dpa/cs)

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