Tarifkonflikt in den Seehäfen: Verdi stimmt Tarifvertrag zu

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Nordseehäfen: Verdi droht mit Erzwingungsstreik

Die Verhandlungen um die Löhne der Hafenarbeiter zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Seehafenbetrieben bleiben festgefahren. Mit einem Ergebnis könne frühestens Dienstag gerechnet werden, ein Erzwingungsstreik sowie die Urabstimmung stehen im Raum.

Streik in den Seehäfen: Verdi zieht positive Bilanz

Im Tarifkonflikt mit dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe haben am Donnerstag knapp 8.000 Beschäftigte in den norddeutschen Seehäfen ihre Arbeit niedergelegt. Das sei ein „starkes Signal an die Arbeitgeber, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und ein deutlich verbessertes Angebot vorzulegen“, sagte verdi-Verhandlungsführerin Maya Schwiegershausen-Güth.

Der Hafenarbeiterstreik wirkt nach

Nach dem längsten Streik seit Jahrzehnten in den norddeutschen Häfen haben die Hafenarbeiter ihre Arbeit wieder aufgenommen. Doch der Arbeitsstillstand hat Folgen: Es gibt Engpässe bei Stück- und Massengut und im Schienengüterverkehr können Zugverbindungen nicht eingehalten werden. Langfristig befürchten Marktakteure Schäden für die Wettbewerbsfähigkeit der Häfen in der Deutschen Bucht.