Das Embargo gegen Russland verpufft

Ein Öltanker ankert am 8. Dezember im Schwarzen Meer vor Kilyos nahe Istanbul und wartet auf seine Durchfahrt durch die türkischen Meerengen. (Foto: dpa/REUTERS/Mehmet Caliskan)
Artikel von Michael Hollmann
Ihr Feedback  
Teilen
Drucken
Artikel von Michael Hollmann
Ihr Feedback  
Teilen
Drucken

Weitere Inhalte

Warum der Containerschifffahrt ein Kapazitätsüberhang droht

Noch nie gab es so viele Schifffsbestellungen wie derzeit. Der Markt wird eine solche Menge an Transportraum nicht ohne Weiteres aufnehmen können.

Russland-Sanktionen: EU hat Auflagen für Öltanker de facto gelockert

Mit ihrem achten Paket von Sanktionen gegen Russland schließt sich die EU unter anderem den Plänen der G7-Staaten an, eine weltweite Preisobergrenze für russisches Öl einzuführen. Die ursprünglich für Dezember beschlossenen Sanktionen für den Öltransport wären für die Betreiber von Tankschiffen allerdings noch einschneidender gewesen.

EU will Transporte von russischem Öl weltweit begrenzen

Liegt der Verkaufspreis über einer noch festzulegenden Obergrenze, soll Schiffen die Versicherung verweigert werden. Die Regelung, die im Kreis der G7-Staaten vereinbart wurde, gehört zum achten EU-Sanktionspaket gegen Russland, das die Mitgliedsstaaten am Donnerstag beschlossen haben.