Deutsche Verkehrs-Zeitung

Meinung

Corona-Hilfen kommen nicht schnell genug an

Die Viruskrise bringt auch Logistikdienstleister zunehmend in Bedrängnis. Sie reagieren mit Kurzarbeit und hoffen auf staatliche Unterstützung. Die Mittel kommen bisher aber nicht mit der nötigen Geschwindigkeit an. Ein anonymer Gastbeitrag.

Ein schnelles Ende der Krise ist unrealistisch

Die Wirtschaft braucht sofortige finanzielle Hilfe. Doch jetzt schon ein Ende der Einschränkungen zu fordern, ist verfrüht. Die Exitstrategie muss wohlüberlegt sein, um noch Schlimmeres zu verhindern. Ein Leitartikel von Robert Kümmerlen.

Trennung von Beteiligungen schadet der Bahn

DB Schenker liefert 500 Mio. EUR Ebit ab, Arriva knapp 300 Mio. EUR. Ein Verkauf der Gesellschaften würde auch dem nationalen Schienenverkehr Mittel entziehen.

Ein Übergang mit begrenztem Risiko

Dachser-Chef Bernhard Simon hat seinen Rückzug aus dem operativen Geschäft klug gesteuert, findet Lutz Lauenroth in seinem Kommentar.

Adina Valean: Die Lieferketten intakt halten

Die Stärke der Europäer liegt im Zusammenhalt. Auf ihn kommt es auch an, wenn der Güterverkehr in der Viruskrise am Laufen gehalten und die Versorgung der Bevölkerung gesichert werden soll. Ein Gastbeitrag von EU-Verkehrskommissarin Adina Valean.

Die Expertise im Umgang mit der Volatilität kann helfen

Die auf die Stückgutbranche zukommenden Herausforderungen sind angesichts der Krise immens, zeigt der Gastkommentar von Steffen Wagner, KMPG, auf.

Die Logistik ist systemrelevant

Politik und Bevölkerung müssen den Transportsektor mehr wertschätzen und besser unterstützen. Kurzfristige Liquiditätshilfen sollte der Bund priorisieren und an Schlüsselbranchen vergeben.

Zahlen und Fakten

Weitere Meinungen

Die LKW-Fahrer brauchen Hilfe - jetzt!

Wer in diesen Tagen als LKW-Fahrer unterwegs ist, arbeitet zunehmend unter prekären Bedingungen. Das muss sich schnell ändern! Ein Kommentar von Sven Bennühr.

Die Fahrer brauchen bessere Unterstützung

Wenn es darauf ankommt, die Versorgung der Bevölkerung zu sichern, stehen LKW-Fahrer und -Fahrerinnen mit in der ersten Reihe. Es wäre sträflicher Leichtsinn, jetzt die Arbeitsbedingungen weiter zu erschweren, meint DVZ-Redakteur Sven Bennühr.

Abschottung muss temporär bleiben

Die Grenzkontrollen in Europa sind aktuell unvermeidbar. Sie dürfen aber nicht zu einer neuen Normalität werden. Freien Warenverkehr und globalen Handel gilt es zu verteidigen.

Deutlich mehr Logik als Spekulation

Der Einstieg des Baukonzerns Zech in das Transportgeschäft unterscheidet sich komplett von dem - gescheiterten - Engagement in der Schifffahrt, findet DVZ-Redakteur Lutz Lauenroth in seinem Kommentar.