Deutsche Verkehrs-Zeitung

Markt & Unternehmen

Zahlen und Fakten

Schwellenländer setzen auf Konsum statt auf Exporte

Sieben Ökonomen der Unternehmensberatung McKinsey haben 23 industrielle Wertschöpfungsketten in 43 Ländern analysiert. Ihre Erkenntnis: Die weltweite Wirtschaft ist immer weniger handelsintensiv. Die Logistikbranche stellt das vor Herausforderungen, aber auch vor ganz neue Chancen.

Österreich: E-Commerce knöpft Einzelhändlern Anteile ab

Trotz der Dynamik, die vom Onlinegeschäft in Österreich ausgeht, liegt der E-Commerce-Anteil am gesamten Einzelhandelsumsatz noch unter 5 Prozent, wie aktuelle Zahlen zeigen. Allerdings fließen auch mehr als die Hälfte der Onlineausgaben ins Ausland. Die Verlierer sind viele stationäre Händler.

„EU und UK können sich einen No Deal nicht erlauben“

Die Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer (AHK) in London hat 750 deutsche und britische Mitgliedsfirmen. Der Brexit beansprucht aktuell die Hälfte der Arbeitszeit von AHK-Hauptgeschäftsführer Ulrich Hoppe. Im Gespräch mit der DVZ erläutert er, was die anhaltende Unsicherheit für die Unternehmen bedeutet.

E-Commerce Bestellmenge und Umsatz im Versandhandel steigen

Im interaktiven Handel rechnet der BEVH in den kommenden Jahren insgesamt mit einem kontinuierlichen Umsatzanstieg.

Weitere Meldungen aus Markt & Unternehmen

Bilanz-Check Hellmann: Der Neuanfang ist gemacht

Personell und strukturell neu aufgestellt geht es für den CEO Reiner Heiken nun um eine nachhaltige Verbesserung der Profitabilität.

Brexit-Abstimmung: Logistiker reagieren entsetzt

Nach dem Nein des britischen Unterhauses zum Brexit-Abkommen mit der EU bleibt die Gefahr eines ungeregelten Austritts Großbritanniens bestehen. Vertreter der Logistikbranche warnen vor einem Abfertigungs-Chaos.

Stimmung der Logistiker trübt sich ein

Die deutsche Logistikwirtschaft hat Ende 2018 an Schwung verloren. Vor allem der Ausblick der Verlader fällt nur noch wenig optimistisch aus. Viele Dienstleister erwarten dennoch eine weiterhin gute Nachfrage.




Brexit beflügelt Übernahmegeschehen

Der Brexit, der heute im Unterhaus des britischen Parlaments verhandelt wird, wird unabhängig vom Ausgang der Abstimmung voraussichtlich dazu führen, dass es künftig wieder mehr Fusionen und Übernahmen von britischen Unternehmen gibt. Davon gehen die Experten von PWC in ihrer aktuellen Analyse des globalen M&A-Geschehens aus. Begründung: Die Unternehmen müssten die Lieferketten absichern und eine wahrscheinliche Abwertung des britischen Pfunds nach dem Austritt mache Übernahmen von britischen Logistikern attraktiv.