Deutsche Verkehrs-Zeitung

Schiene

Urteil

Klage gegen Betuwe-Linie abgewiesen

Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Die geplanten Schutzmaßnahmen vor Lärm und Erschütterung am Kaisergarten in Oberhausen sind ausreichend. Der Stadt Oberhausen gingen die Maßnahmen, die der Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Bahnstrecke Oberhausen–Emmerich (Betuwe-Linie) ausweist, nicht weit genug. Das Gericht wies die Klage der Stadt ab.

Schiene

Eisenbahner-Streik legt DB Güterverkehr lahm

Der heutige Warnstreik (10. Dezember 2018) der in der Gewerkschaft EVG organisierten Eisenbahner betrifft neben dem Personenverkehr auch den Güterverkehr erheblich. Da bundesweit auch zahlreiche Stellwerke bestreikt werden ist der Betrieb des gesamten Schienennetzes beeinträchtigt. Zuvor hatten die Verhandlungsführer der Gewerkschaft das Angebot der DB abgelehnt und die Gespräche abgebrochen.

Schiene

DB reduziert Gewinnziel

Die Deutsche Bahn wird 2019 das in der bisherigen Mittelfrist-Planung genannte Gewinnziel nicht erreichen. Das berichtet die DVZ-Schwesterpublikation Rail Business unter Verweis auf die Nachrichtenagentur Reuters. Laut Konzernunterlagen rechnet die DB für 2019 mit einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 1,9 Mrd. EUR – bisher waren 2,7 Mrd. EUR vorgesehen. Dabei sinken die Erwartungen für alle Konzernsparten.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Schiene

Neuer Ladungsträger R2L

So viel Fahrzeug auf einem Zug war noch nie

TX Logistik und der Fahrzeuglogistiker Vegatrans versprechen eine Revolution: Der innovative Ladungsträger R2L hält Einzug im Fahrzeugtransport auf der Schiene. Eine erste Relation läuft bereits, und das Angebot soll noch deutlich ausgeweitet werden.

Güterverlagerung

NRW fördert NE-Bahnen

Westfälische Landes-Eisenbahn kann Güterstrecke erneuern.

Schiene

Die Bahn im Blick – aber selten im Einsatz

Jumbo-Ladung auf der Schiene? Warum nicht? Die DVZ-Redaktion hat nachgefragt.

Bundeshaushalt 2019

Bahnverbände fordern mehr Geld für die Schiene

Der Haushalt 2019 sieht Schienenverbänden zufolge keine Mittel für das Zukunftsprogramm Schienengüterverkehr, obwohl sie versprochen waren. Der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann sieht einen Finanzierungsbedarf für die Digitalisierung der Schiene in Höhe von jährlich 1,5 Mrd. EUR zusätzlich zu den bereits vorhandenen Mitteln.