Deutsche Verkehrs-Zeitung

Schiene

Belgische Bahn verkauft Lineas-Anteil

Die Staatliche Investitionsbank SFPI-FPIM wird neuer Anteilseigner der bereits zu 90 Prozent privatisierten Güterbahn. Lineas erhält außerdem eine Kapitalspritze von 60 Mio. EUR zum Ausgleich pandemiebedingter Umsatzeinbußen.

Störung am Storebælt

Der Sattelauflieger auf einem Taschenwagen war nicht gesichert - nun hat die dänische Aufsichtsbehörde diese Transporte über den Großen Belt untersagt. Kombiverkehr nutzt alternative Transportwege.

Dänemark verbietet Sattelauflieger in Taschenwagen über Großen Belt

Grund dafür ist ein Sattelauflieger in einem Taschenwagen, der sich diese Woche während der Fahrt verschoben hatte. Der Vorfall weist Parallelen zu dem Unfall auf derselben Strecke von vor einem Jahr auf. Das Verbot gilt vorerst für alle Arten von Anhängern unabhängig von der Art des Schemels oder Sattels auf dem Wagen.

Ceva fährt Ganzzug von China nach Frankreich

Eine hohe Nachfrage nach Transportkapazität hat den Logistiker veranlasst, ein Bahnprodukt zu entwickeln, das über 11.000 Kilometer mehrere Märkte miteinander verbindet. Frankreich soll nicht das Ende der Entwicklung sein.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Schiene

„Die Unternehmenskultur in der Bahnbranche hat sich grundlegend gewandelt“

Libor Lochman, der scheidende Geschäftsführende Direktor des EU-Bahnverbandes CER, spricht im DVZ-Interview über 15 Jahre Bahnpolitik in Brüssel, die Herausforderungen für die Bahn und seine Erwartungen an das „Europäische Jahr der Schiene“.

Digitaler Spatenstich für den Fehmarnbelt-Tunnel

Baustart im Schatten von Corona. Auf dänischer Seite geht die seit Jahren geplante und ebenso lange umstrittene Ostsee-Querung in eine entscheidende Phase - aber niemand kann offiziell dabei sein.

Kerry Logistics verbindet Europa mit der Mongolei

Der chinesische Logistikkonzern Kerry Logistics hat zwischen der lettischen Hauptstadt Riga und Ulan Bator in der Mongolei eine neue Schienenverbindung etabliert. Diese wird von der Kerry-Tochtergesellschaft Globalink Logistics betrieben und ist auf intermodale Transporte ausgerichtet.

Privatbahnen sorgen sich um den Wettbewerb

Das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) hält die Eigenkapitalerhöhung für die Deutsche Bahn für ungerechtfertigt. Die Verluste aufgrund der Coronakrise seien nicht so hoch wie die Summe, die der Bund ihr zur Verfügung stellen will. Enttäuscht ist das NEE vom Mobilitätspaket.