Deutsche Verkehrs-Zeitung

Kombinierter Verkehr

Transfracht warnt vor Störungen im Hinterlandverkehr

Volle Terminals und Bauarbeiten auf Hauptstrecken führen zu Behinderungen. Annahmebeschränkungen und längere Laufzeiten sind einzukalkulieren.

UIRR-Studie: Emissionsfreier KV ist heute schon möglich

Im vergangenen Jahr hatte die internationale Vereinigung für den Kombinierten Verkehr Straße-Schiene (UIRR) eine Studie darüber vorgelegt, wie viel CO₂ und Energie sich sparen ließe, wenn KV statt reinem Lkw-Verkehr genutzt würde. In der neuen Untersuchung geht es darum, was getan werden muss, damit KV-Transporte emissionsfrei werden.

Offenheit macht Kombi stark

UIRR-Generaldirektor Ralf-Charley Schultze ist vom Potenzial der Digitalisierung im Kombinierten Verkehr überzeugt. An den Rahmenbedingungen müsse aber ebenfalls gearbeitet werden.

TFG ändert Zuschläge im Seehafen-Hinterlandverkehr

Die Trucking Surcharge entfällt zum Teil. Die EEG-Umlage verschwindet, dafür kommt ein Energiezuschlag für Schienentransporte.

Seidenstraße: Maersk startet Regelverkehr auf Mittelroute

Längere Laufzeit, mehr Umschläge, aber immerhin: Damit gibt es für Containertransporte eine weitere und verlässlichere Alternative zum Seeverkehr.
 

HGK treibt Planungen für Industrie- und Logistikareal voran

Auf einem Gelände nahe des KV-Terminals im Kölner Norden sollen Produktion, Logistikdienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung verzahnt werden. Dafür wurde ein Masterplan entwickelt, der ökologische Standards und die künftige Stadtstrategie in den Mittelpunkt stellt.

DFDS übernimmt JV-Partner Primerail

Seit zwei Jahren arbeiten die Partner bereits in einem Joint Venture daran, das Intermodalangebot des Konzerns auszubauen. Nun holt DFDS den Partner an Bord und bildet einen eigenen Geschäftsbereich Rail, den Primerail-CEO Patrick Zilles leiten soll.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Kombinierter Verkehr

Kombinierter Verkehr braucht lange Strecken

Eine aktuelle Studie zeigt: Intermodalität punktet erst deutlich jenseits der 600 Kilometer. Werden externe Kosten internalisiert, sieht der Vergleich zur Straße schon besser aus. Allerdings sind Modellannahmen hinterlegt – im Einzelfall kann das anders aussehen. Und: Vertikal schlägt Horizontal, allerdings nicht immer.

Fahrer-App beschleunigt Terminalabläufe

Das Nürnberger Start-up Conroo überzeugt das Umschlagunternehmen Duss. Das will die Abläufe in seinen Anlagen damit deutlich effizienter machen.

Multi Hub Westfalen kommt in Fahrt

Nachdem im Herbst 2021 ein Memorandum of Understanding unterschrieben wurde, ist nun eine Entwicklungsagentur für das trimodale Umschlagzentrum gegründet worden – mit einer interessanten Mischung an Beteiligten.

Hupac: Knappe Kapazität geschickter nutzen

Wie viel Volumen kann der Kombinierte Verkehr in Europa noch aufnehmen? Reicht es für die ehrgeizigen Verlagerungsziele 2030? Beim Schweizer Operateur Hupac ist man überzeugt: Da geht noch was.