Deutsche Verkehrs-Zeitung

Binnenschifffahrt

Binnenschiffer können auf Naiades III hoffen

Das europäische Aktionsprogramm zur Förderung der Binnenschifffahrt, Naiades II, sollte nach seinem Auslaufen Ende 2020 fortgeführt werden. Das fordert das Europäische Parlament von der EU-Kommission.

Dortmunder Hafen im Sommer sechs Wochen nicht ereichbar

Der Hafen Dortmund wird 2019 und 2020 monatelang nicht von Binnenschiffen erreichbar sein. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung in Duisburg will die Schleuse Henrichenburg in diesem Sommer nicht wie angekündigt vier, sondern sechs Wochen sperren. Außerdem soll die Schleuse ab August mehr als vier Monate in den Notbetrieb gehen.

NRW-Minister Wüst setzt sich für Aktionsplan Wasserstraßen ein

Die Erkenntnis, dass die Binnenschifffahrt eine Lobby braucht, setzt sich nun offenbar auch in der Verkehrspolitik in Nordrhein-Westfalen durch. Denn genau dies forderte jetzt Hendrik Wüst, der NRW-Verkehrsminister, auf der Veranstaltung „Schlauch- oder Schnellboot? - Förderung des Gütertransports auf den Kanälen“, die vom Verkehrsverband Westfalen in Dortmund ausgerichtet wurde.

Marseille-Fos und Straßburg wollen Hinterlandverbindungen verbessern

Zwischen dem französischen Mittelmeer-Hafen Marseille-Fos und dem Rheinhafen Straßburg sollen das Angebot an multimodalen Transporten ausgebaut werden. In einem gemeinsamen Papier wird festgehalten, dass der Hinterlandverkehr auf Frankreichs Nord-Süd-Achse über die Binnenschifffahrt und den Bahnverkehr an Attraktivität gewinnen soll.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Binnenschifffahrt

Weniger Gütertransporte auf der Elbe

Die niedrigen Wasserstände der Elbe haben den Gütertransport der Binnenschifffahrt im vergangenen Jahr auf ein Rekordtief sinken lassen. Das bekamen die Oberelbe-Häfen Sachsens massiv zu spüren, wo der Schiffsgüterumschlag um 22 Prozent zurückging.

Mannheimer Akte in Duisburg

Historisches Dokument zur freien Schifffahrt auf dem Rhein gastiert im Museum.

Niedrigwasser bremst Umschlag in Mannheim

Die Auswirkung des Niedrigwassers von Juli bis Oktober 2018 schlagen sich auf die Umschlagszahlen der Manheimer Häfen nieder. Dort wurden im vergangenen Jahr 7,4 Mio. t Güter wasserseitig umgeschlagen. Der Ergebnisrückgang beträgt 22,8 Prozent. Deutlich wird das Minus auch am Schiffsverkehr. 7.492 Schiffe steuerten die Mannheimer Häfen an. Das sind 1.096 weniger als im Jahr 2017.

Häfen und BASF denken über Güterseilbahn nach

Eine Güterseilbahn zwischen Mannheim und Ludwigshafen: Das war immer mal wieder ein Thema, wenn nach Antworten auf die drohenden Verkehrsprobleme in der Region gesucht wurde. Aktuell beschäftigt der Gedanke an ein solches Projekt die Häfen der Nachbarstädte und den BASF-Konzern.