EU-Staaten einigen sich zunächst nicht auf neue Russland-Sanktionen

(Foto: ffikretow/iStock)
Artikel DVZ Redaktion
Ihr Feedback  
Teilen
Drucken
Artikel DVZ Redaktion
Ihr Feedback  
Teilen
Drucken

Weitere Inhalte

Russland: EU will Sanktions-Schlupflöcher schließen

Seit Russlands Angriff auf die Ukraine hat die EU zahlreiche Sanktionen verhängt. Sie betreffen etwa Exporte, Importe und auch internationale Transporte. Zum ersten Jahrestag des Überfalls am 24. Februar soll ein zehntes EU-Sanktionspaket in Kraft treten.

Russland-Sanktionen: EU hat Auflagen für Öltanker de facto gelockert

Mit ihrem achten Paket von Sanktionen gegen Russland schließt sich die EU unter anderem den Plänen der G7-Staaten an, eine weltweite Preisobergrenze für russisches Öl einzuführen. Die ursprünglich für Dezember beschlossenen Sanktionen für den Öltransport wären für die Betreiber von Tankschiffen allerdings noch einschneidender gewesen.

EU nimmt keine Raffinerieprodukte aus Russland mehr

Ab dem 5. Februar dürfen Diesel, Kerosin, Benzin, Heizöl und andere raffinierte Ölprodukte aus Russland nicht mehr in die EU eingeführt werden. Um Moskau zu zwingen, solche Produkte in andere Staaten in der Welt mit einem Preisabschlag zu verkaufen, legten die EU-Staaten und ihre G7-Partner am Freitag noch einen Preisdeckel fest, wie er auch schon für Rohöl gilt.