Coronakrise: Politik soll Angebot auf der Schiene absichern

Zehn europäische Verlader- und Logistikverbände haben sich mit einem offenen Brief an die politischen Entscheidungsträger in Rom und in Brüssel gewandt. Sie fordern, den intermodalen Schienenverkehr als strategischen Partner für die Wirtschaft gerade in der Coronakrise zu sichern.

Der KV spiele für die europäische Wirtschaft mit ihren engen Bindungen an italienische Unternehmen eine herausragende Rolle, heißt es in dem Brief. Im internationalen Verkehr mit Italien würden pro Jahr über 60 Mio. t Güter auf diese Weise befördert. Der intermodale Schienenverkehr sei ein „geschlossenes, leicht kontrollierbares, rückverfolgbares und anpassbares System“, das auf einer reduzierten Anzahl von Terminals basiere, betonen die Verbände. Zudem verlagern führende Unternehmen der Logistikbranche einen beträchtlichen Teil ihrer Güter auf die Schiene, um die Bewegungen der Fahrer in Europa zu reduzieren. „Im Schienenverkehr bewegen maximal zwei Personen 40 Sattelauflieger.“ Und ein Umschlagterminal fertige täglich mit 60 Bahnmitarbeitern 20 Zugpaare ab – um diese Güter zu bewegen, wären sonst 800 LKW-Fahrer erforderlich. (kl/cm)
 
 

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