Weitere Meldungen aus Schiene

Infraplan angekündigt

Bund will DB InfraGo stärker kontrollieren

Ulrich Lange, Staatssekretär im Verkehrsministerium, kündigt für den Herbst eine erste Version eines „Infraplans“ an, der maßgeblich sein soll für Investitionen in das Schienennetz. Zudem soll die DB InfraGo über eine Leistungsvereinbarung besser gesteuert werden. Und er fordert eine Entzerrung bei der Korridorsanierung.

Umleiterkonzept „unverantwortlich“

Kritik an der Korridorsanierung reißt nicht ab

Der Verband „Die Güterbahnen“ lehnt das Umleiterkonzept für die Korridorsanierung Berlin–Lehrte „rundweg ab“. Die Strecke soll von Oktober 2026 bis Dezember 2027 saniert werden. Grund für den Widerstand ist eine wichtige Änderung von DB InfraGo.

DB InfraGo muss liefern

Erste Insolvenzen bei den Güterbahnen

„Die Güterbahnen“ fordern die Politik auf, einen stärkeren Einfluss auf DB InfraGo auszuüben, um so für mehr Verlässlichkeit im Betrieb zu sorgen. Der Verband beklagt, dass einige Unternehmen bereits den Markt verlassen haben, und plädiert für die Errichtung eines Bundesamtes für Schieneninfrastruktur.

Trassenpreise

Im Wettbewerb mit dem Lkw abgehängt

Die Trassenpreise auf der Schiene sind hoch und entstehen in einem undurchsichtigen Prozess. Zudem gibt es keine Planungssicherheit. Ein untragbarer Zustand, dem die Politik schnell ein Ende bereiten sollte, so die Meinung von DVZ-Redakteur Michael Cordes.

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