Deutsche Verkehrs-Zeitung

Video-Interview mit Kubikx-Chef Karl-Heinz Neu

Karl-Heinz Neu, der CEO von Kubikx, einer Ausgründung von Schmitz Cargobull, sprach am start.hub Logistics auf der Messe transport logistic über Start-up-DNA, neue Ideen, Plattformen und Nutzfahrzeug-Sharing.

Fit werden für die digitale Transformation

Im Zuge der Digitalisierung von Geschäftsprozessen haben viele Logistikunternehmen bereits mit Techniken experimentiert. Aber das reicht nicht.

Ran an die letzte Meile

Für die Versorgung von Metropolen gibt es viele Konzepte und Interessen.

Lieferketten sind oft noch old school

Eine Umfrage des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik zeigt: Der Umsetzungsstand von Digitaltechnik in Lieferketten ist gering.

Logistik-Hub Türkei boomt

Auf Wachstumskurs mit dem Flughafen Istanbul und der Neuen Seidenstraße.

Globalisierung verändert sich

Klimaschutz, Handelsspannungen, protektionistische Tendenzen – da drängt sich die Frage auf: Ist die Globalisierung am Ende?

Veranstaltungen

Videos vom Roten Sofa

07.06.2019 10:30 Uhr

Günther Jocher

Vorstand Group7

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07.06.2019 09:50 Uhr

Prof. Christian Kille

Hochschule Würzburg

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06.06.2019 15:15 Uhr

Ahmad Al-Sayed

His Excellency Minister of State and Chairman of the Board of the Qatar Free Zones Authority

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06.06.2019 14:30 Uhr

Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner

DVF-Präsidiumsvorsitzender

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06.06.2019 14:15 Uhr

Stefan Rummel

Messe München

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06.05.2019 14:00 Uhr

Essa Al-Saleh

CEO Agility

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06.06.2019 11:20 Uhr

Uwe Brinks

CEO DHL Freight

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06.06.2019 11:00 Uhr

Hansjörg Rodi

CEO Deutschland K+N

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06.05.2019 10:30 Uhr

Raimund Paetzmann

stellvertr. Vorsitzender ZIA

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06.06.2019 10:15 Uhr

Frank Dreeke

Vorstand BLG Logistics Group

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05.06.2019 11:30 Uhr

Thorsten Meincke, Christian Drenthen und Xavier Garijo

Mitglieder des Vorstands, DB Schenker

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05.06.2019 12:30 Uhr

Oliver Wieck

Generalsekretär ICC – Incoterms

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05.06.2019 14:30 Uhr

Bernd Schwenger

CEO LGI

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05.06.2019 14:45 Uhr

Ewald Raben

Inhaber und CEO Raben Group

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05.06.2019 15:00 Uhr

Roland Bosch und Pierre Timmermans

CEO DB Cargo AG und Vorstand Vertrieb DB Cargo

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05.06.2019 15:30 Uhr

Dr. Bernd Pahnke

Sprecher der Geschäftsführung TFG Transfracht

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05.06.2019 17:00 Uhr

Max Conrady

Frachtchef Fraport

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05.06.2019 11:00 Uhr

Rolf Habben Jansen

CEO Hapag-Lloyd

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04.06.2019 11:40 Uhr

Andreas Scheuer

Verkehrsminister

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04.06.2019 12:30 Uhr

Tim Scharwath

CEO DHL Global Forwarding/Freight

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04.06.2019 12:55 Uhr

Michail Stahlhut und Armin Riedel

CEO Hupac Intermodal und Geschäftsführer Kombiverkehr

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04.06.2019 13:45 Uhr

Prof. Sebastian Jürgens

Geschäftsführer Lübecker Hafen-Gesellschaft

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04.06.2019 14:10 Uhr

Robert Blackburn

Vorsitzender des Vorstands der BVL

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04.06.2019 14:30 Uhr

Hakan Bicil

CEO Imperial Logistics International

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04.06.2019 15:00 Uhr

Kay Schiebur

Vorstand Services Otto Group

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04.06.2019 15:45 Uhr

Bernhard Simon

CEO Dachser

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04.06.2019 16:30 Uhr

Angela Titzrath

CEO HHLA

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07.06.2019

Daily 4

Messezeitschrift vom 4. Tag


06.06.2019

Daily 3

Messezeitschrift vom 3. Tag


05.06.2019

Daily 2

Messezeitschrift vom 2. Tag


04.06.2019

Daily 1

Messezeitschrift vom 1. Tag


Zu den Daily-View-Videos

Chefredakteur Sebastian Reimann

Eine große Messe wie die transport logistic (tl) ist stets auch Gradmesser für den Zustand einer Branche. Dafür, wie die Unternehmen ihre eigene Lage bewerten, das Marktumfeld beurteilen und die Aussichten einschätzen. Die jüngste Weltleitmesse der Logistik ist vergangenen Freitag mit einem Aussteller- (2.374) und einem Besucherrekord (64.000) zu Ende gegangen. Zudem war sie so international wie wohl nie zuvor. Das verdeutlichen die mit 64 gut doppelt so vielen chinesischen Messestände, aber auch neue Gemeinschaftsstände von Sri Lanka, Rumänien, Litauen, Polen und der Türkei sowie der Besuch des katarischen Staatsministers Ahmed Al-Sayed. So schlecht kann es der Logistikbranche also nicht gehen.

Krisenresistenz nimmt zu

Dies mag überraschen – angesichts immer neuer handelspolitischer Hiobsbotschaften und der niedrigsten Konjunkturerwartungen seit Jahren. In den Gesprächen auf der Messe wurde allerdings deutlich, dass die Unternehmen sich ein gutes Stück weit an Unsicherheiten und Volatilitäten angepasst haben. Kein Wunder, schließlich ist Europa seit geraumer Zeit in einem besorgniserregenden Zustand, der Brexit wurde bereits 2016 beschlossen und ist bis heute nicht vollzogen, und der Handelsstreit zwischen den USA und China dauert ebenfalls schon ein gutes Jahr an. Man fahre halt auf Sicht, lautete die nüchterne Antwort zahlreicher Akteure auf die Frage nach dem Befinden. Und man macht weiterhin Geschäfte. Die Gespräche auf der tl seien so konkret wie lange nicht gewesen, hieß es von vielen.

Es mag sein, dass ausgerechnet die Digitalisierung – die in vielen Bereichen für Verunsicherung sorgt – ein Stück weit zu dieser neuen Gelassenheit beigetragen hat. Gab es 2008 beim Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise für die Unternehmen im Grunde nur die Möglichkeit, direkt ins Verderben zu fahren oder die Maschine auf Full-Stop zu stellen – sprich die Kosten radikal zu senken –, so können sie heute offenbar deutlich feiner justieren. Es spricht einiges dafür, dass dies nicht zuletzt an der mittlerweile größeren Transparenz über Mengen, Kapazitäten und Preise liegt, welche die Digitalisierung mit sich gebracht hat.

Die Digitalisierung in der Logistik ist damit heute Normalität. Dies zeigte sich auf der Messe zum einen an den Start-ups, die mittlerweile fester Bestandteil der Branche sind. So war der gemeinsam von der Messe München und der DVZ initiierte Start.hub Logistics ein zentraler Anlaufpunkt in Halle B2 und erfreute sich großer Beliebtheit. Über ein gegenseitiges Beschnuppern sind Newcomer und Etablierte dabei weit hinaus. Es gab auch hier vielfach einen konkreten Austausch über gemeinsame Projekte.

Ein zweites Indiz dafür, dass die Branche den Weg in eine immer stärker durch Informationen bestimmte Zukunft längst eingeschlagen hat, war Halle A3. Dort haben auf der Messe alle jene IT- und Softwareanbieter selbstbewusst und gebündelt ihre Kompetenzen gezeigt, die sich vor nicht allzu langer Zeit noch eher verschämt an die Hallenwände gedrückt haben. TMS, Track & Trace und Transparenz der Lieferketten sind heute ebenso wichtige Assets wie LKW, Containerschiffe oder Eisenbahnwaggons.

Klimaschutz ist auch eine Chance

Im Fokus standen ferner Klimaschutz und nachhaltige Logistik – allerdings mit dem Unterschied, dass den Themen nicht mehr wie bei vorherigen Leistungsschauen bloß das Etikett „Marketing“ angeheftet werden kann. Die neue Realität lautet, dass sich die Branche ernsthaft ihrer Verantwortung stellen muss und dies auch tut. Dadurch und angesichts weiterer Mega-Entwicklungen wie dem Fahrermangel besteht die Chance, dass Logistikleistungen mit entsprechender Qualität künftig einen angemessenen Preis haben (sollten).

Die diesjährige transport logistic hat damit verdeutlicht, dass sich die Branche mitten im Prozess einer Neudefinition der eigenen Möglichkeiten, Aufgaben und Rollen befindet. Dies ist ein tiefgreifender Wandel, der die Logistik eher noch aufwertet.

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