Deutsche Verkehrs-Zeitung

Wichtige Daten zur Konjunktur

Top-100-Studie: Viel Bewegung im Ranking

Fraunhofer SCS hat die Logistik in Europa neu vermessen. In der Neuauflage der Top-100-Marktstudie ist die DB nun wieder Nummer zwei, nachdem Maersk vor zwei Jahren vorbeigezogen war. Auch sonst hat sich einiges auf den vorderen Plätzen des Umsatzrankings getan.

Logistikweise erwarten für 2022 deutliches Plus

Die Experten um Prof. Christian Kille sagen fast bis zu 6 Prozent nominales Wachstum für ihren Wirtschaftsbereich voraus. Maximal 3 Prozent könnten es real werden. Die Prognose wird das Gremium pünktlich zum Start des Deutschen Logistik-Kongresses am Mittwoch vorlegen.

Industrie steckt in historischer Lieferkrise

Vorprodukte sind inzwischen fast überall knapp. Hohe Preise belasten viele deutsche Industriefirmen. Die Störungen dürften die Supply Chain Manager noch weit bis ins nächste Jahr hinein beschäftigen – und für Diskussionen beim Deutschen Logistik-Kongress sorgen.

Amazon wächst im Turbotempo

Etwa drei Viertel des Online-Umsatzwachstums von fast 15 Milliarden Euro in Deutschland im Coronajahr 2020 entfielen auf die Plattform des Handelsriesen. Das zeigen aktuelle Zahlen von Marktforschern. Demnach landet zudem bereits jeder zehnte Euro im Nonfood-Handel bei dem Konzern.

Onlineboom hält auch im zweiten Quartal an

Trotz der bereits starken Vorjahreswerte sind die E-Commerce-Umsätze erneut deutlich gestiegen. Am meisten profitierten wieder die Marktplätze, während Multichannel-Anbieter deutlich weniger zulegen konnten.

Einzelhandel steigert Umsatz deutlich

Die Lockerungen der Verkaufsbeschränkungen bringen offenbar wieder Leben in die Innenstädte zurück. Die Händler haben im Mai gegenüber dem Vormonat deutlich mehr eingenommen. Das gilt vor allem für die zuletzt besonders von den Geschäftsschließungen betroffene Modebranche.

Einkäufer-Umfrage: Industrie kämpft mit hohen Material- und Transportkosten

Das Wachstum in der deutschen Industrie hat im Juni wieder etwas an Schwung gewonnen. Sowohl Produktionsraten als auch Neuaufträge legten erstmals seit drei Monaten stärker zu. Engpässe sorgten aber für eine weitere Zunahme der Auftragsbestände und des Kostendrucks.

IfW: Lieferengpässe kosten Wirtschaft 2021 rund 25 Milliarden Euro

Nach Schätzungen des Instituts für Weltwirtschaft werden die Lieferprobleme die Industrieproduktion noch bis weit ins dritte Quartal hinein belasten. Erst danach dürfte sich eine deutliche Besserung einstellen. Die Knappheit könnte aber auch noch länger bestehen bleiben.

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