Deutsche Verkehrs-Zeitung

Wichtige Daten zur Konjunktur

Industrie: Die Lager füllen sich langsam wieder

Den deutschen Herstellern gelingt es offenbar zusehends, ihre Materialvorräte wieder aufzustocken, wie aus den aktuellen Einkäuferumfragen hervorgeht. Auch die Fertigwarenbestände sind im November erstmals seit etwa eineinhalb Jahren wieder gewachsen, wenn auch nur minimal.

Corona- und Chipkrise: Automarkt wird sich nur langsam erholen

Die deutschen Autobauer leiden besonders unter den Halbleiter-Engpässen. Die Folge: 2021 dürften in Indien erstmals mehr Autos verkauft werden als in Deutschland. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2023 ist Experten zufolge mit einem kräftigen Wachstum zu rechnen.

Containerumschlag in China legt stark zu

Der Index der RWI-Wirtschaftsforscher und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik wurde im Oktober vor allem von einer Erholung in China getragen. In den Nordrange-Häfen gab es einen Rückgang. Weltweit betrachtet ist der Index seit Monaten nahezu konstant.

Ifo-Umfrage: Logistiker wieder weniger zuversichtlich

Die Stimmung unter den Straßengüterverkehrsunternehmen und Spediteuren war im August erneut überwiegend negativ. Die Firmen berichten zwar von einer etwas besseren Lage. Zugleich nimmt die Zahl der Pessimisten aber wieder zu.

Ifo-Umfrage: Exporteure sind vorsichtig optimistisch

Die Mehrzahl der Industriefirmen rechnet weiter mit einer Zunahme bei den Ausfuhren. Zudem schätzen die Betriebe ihre Lage deutlich besser ein als im Juli. Auch der Handel ist etwas zufriedener, bleibt aber nahezu unverändert pessimistisch.

Globaler Containerumschlag erreicht Vorkrisenniveau

Der Containerumschlag-Index ist im Juli deutlich gestiegen. Laut Wirtschaftsforschungsinstitut RWI erreicht die Belebung mehr und mehr Regionen, vor allem auch die Nordsee-Häfen. In den chinesischen Häfen sei der Umschlag auf ein Allzeithoch gestiegen.

Welthandel: WTO sieht Anzeichen einer Erholung

Der Wert für das sogenannte Goods Trade Barometer hat sich zwar seit Mai weiter verschlechtert. Andere Frühindikatoren deuten laut Welthandelsorganisation WTO aber auf eine beginnende Erholung hin.

Studie: Globale Erwärmung könnte Wirtschaft massiv schwächen

Eine neue Untersuchung zeigt: Die Erderwärmung könnte die Wirtschaftsleistung im globalen Durchschnitt um 10 Prozent bis 2100 senken. Schäden durch Wetterextreme kämen noch hinzu. CO2-Preise müssten deshalb angehoben werden, sagen Klimaforscher.

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