Deutsche Verkehrs-Zeitung

Wichtige Daten zur Konjunktur

Logistik-Indikator: Volle Bücher – leere Lager

Die Stimmung in der deutschen Logistikwirtschaft ist im dritten Quartal immer noch sehr gut. Doch die Zuversicht schwindet ebenso wie der Bestand an Fertigwaren. Die Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen bleibt eine Herausforderung – und die Logistikpreise dürften weiter steigen.

Weniger Wachstum für deutsche Exporte – Verbände warnen

Nach einem überraschenden Zwischenhoch zum Halbjahr schwächeln die deutschen Exporte bereits wieder. Zwar gab es im Juli noch mal einen kleinen Anstieg, aber die Probleme zeichnen sich deutlich ab.

Fast 70 Prozent der Hersteller melden Materialmangel

Die Beschaffungskrise in der Industrie hat sich einer Umfrage zufolge im August weiter verschärft. Das Ifo Institut sieht in den Engpässen „eine reale Gefahr für den Aufschwung“. Wegen stark gestiegener Kosten im Einkauf wollen zudem immer mehr Hersteller die Preise erhöhen.

Zahl der Kurzarbeiter in der Logistik sinkt

Im Sektor Verkehr und Lagerei ist die Zahl der Kurzarbeiter im September deutlich gesunken, nachdem sie im August konstant geblieben war. Im Branchenvergleich liegt der Wirtschaftszweig aktuell genau im Durchschnitt.

Einkaufsmanagerindex zieht kräftig an

Die deutsche Industrie befindet sich weiter im Höhenflug. Produktion und Neuaufträge steigen deutlich an, der Stellenabbau schwächt sich ab. Die Geschäftsaussichten bewerten die Einkäufer im September so positiv wie seit Januar 2018 nicht mehr.

E-Commerce legt weiter stark zu

Das Umsatzplus im Versandhandel liegt bei mehr als 20 Prozent. Deutlich zugenommen hat im August auch der Handel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf. Klar im Minus bleibt der Bekleidungseinzelhandel.

Ifo: Stimmung auf der Straße verbessert sich kaum noch

Das Geschäftsklima bei Spediteuren und Straßengüterverkehrsunternehmen bleibt negativ. Vor allem die Erholung im Straßentransportsektor kommt nur schleppend voran. Umsätze und Preise dürften vorerst stagnieren.

Bulwiengesa-Studie: Mehr nachhaltige und spekulative Logistikimmobilien kündigen sich an

Das Analyse- und Beratungsunternehmen ermittelte einen jährlichen Flächenbedarf von bis zu 7 Mio. m² in Deutschland. Für die Studie kontaktierte Bulwiengesa 6.350 Vertreter der Logistikimmobilien-Branche, Kommunen und finanzierenden Banken.

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