Deutsche Verkehrs-Zeitung

Daten und Analysen zur Konjunktur

Lieferketten: Die Zerreißprobe geht weiter

Wann erholen sich die globalen Supply Chains? Zwar gibt es Anzeichen einer Verbesserung, zugleich aber auch neue Risiken. So dürfte die Lage vorerst angespannt bleiben.

Lkw-Fahrleistung im Juli sinkt

Nach aktuellen Daten waren im Juli weniger Lkw auf deutschen Autobahnen unterwegs als im Vormonat und vor allem im Vorjahresmonat. Den stärksten Rückgang gegenüber Juni gab es in Sachsen. Bei den grenzüberschreitenden Fahrten haben die aus und nach Polen am deutlichsten abgenommen.

Neuer Schwung für Chinas Wirtschaft durch unerwartet starke Exporte

Lockdowns durch strikte Null-Covid-Politik und die Immobilienkrise plagen die zweitgrößte Volkswirtschaft. Doch der starke Außenhandel überrascht Experten. Vor allem mit Russland fällt das Plus deutlich aus. Deutschlands Exporteure aber haben weniger vom China-Geschäft.

Geschäftsklima: Der erste Schock ist vorbei

Der vom Ifo Institut ermittelte Geschäftsklimaindex der deutschen Wirtschaft hat sich im April stabilisiert, wenn auch auf niedrigem Niveau. Besser als im März ist die Stimmung sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor und hier vor allem in der Logistik.

Einkäuferumfrage: Deutsche Produktion schrumpft

In der deutschen Industrie stehen die Zeichen derzeit auf Abschwung. Lieferunterbrechungen und eine sinkende Nachfrage haben im April voraussichtlich für einen Rückgang der Produktion gesorgt. Darauf weisen die Umfragen für den Einkaufsmanagerindex hin.

Exporte nach Russland sinken um mehr als die Hälfte

Die deutschen Ausfuhren nach Russland sind im ersten Monat nach Beginn des Ukraine-Krieges um 57,5 Prozent im Vorjahresvergleich eingebrochen. Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren im März die USA. Im Vergleich zum Vormonat sind die Ausfuhren in Nicht-EU-Staaten deutlich gesunken.

Welthandel stabilisiert sich vorerst

Nach einem schwachen ersten Quartal deuten Daten für April wieder auf eine positivere Entwicklung hin. Doch diese könnte nur von kurzer Dauer sein. Der Gütertransport über die größten Häfen Russlands verstetigt sich derweil – auf etwa der Hälfte des Vorjahres.

Immer mehr Schiffe stauen sich vor Shanghai und Ningbo

Als Folge von Lockdowns ist vor wichtigen chinesischen Häfen viel Frachtkapazität durch wartende Schiffe gebunden. Damit stecken aktuell weiterhin zahlreiche auf See transportierte Güter fest. Deutlich entspannt hat sich dagegen die Lage vor den südkalifornischen Häfen, wie die Auswertung von Schiffsbewegungen zeigt.

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