Deutsche Verkehrs-Zeitung

Alle Nachrichten zum Coronavirus im Überblick

Airlines verlieren 2020 rund 84 Mrd. EUR

Der Dachverband der Fluggesellschaften rechnet in diesem Jahr mit einem Rekordverlust in der Luftfahrtbranche, dem schlimmsten in der ganzen Luftfahrtgeschichte. Der Frachtbereich gilt als einziger Lichtblick.

Tim Scharwath: „Es ist sehr viel Unsicherheit im Markt“

Der für das weltweite Speditionsgeschäft und den Landverkehr bei DHL verantwortliche Vorstand äußert sich im DVZ-Interview zu Corona-Folgen, Dumpingpreisen im Landverkehr und einem internen Motivationsschub durch die neue Onlineplattform myDHLi.

Güterverkehr erholt sich teilweise – auf niedrigem Niveau

Der BAG-Sonderbericht zu den Auswirkungen der Coronakrise auf den Güterverkehr zeigt eine langsame Erholung des Marktes - außer auf der Schiene.

Coface stuft Transport als Hochrisiko-Branche ein

Der Kreditversicherer schätzt das Risiko im Transportsektor erstmals mit „hoch“ ein und bewertet Deutschland so schlecht wie nie. Es sei nun mit einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen zu rechnen, heißt es in der aktuellen Analyse.

Hapag-Lloyd hält an Jahresprognose fest

Trotz der wirtschaftlichen Turbulenzen im Zuge der Covid-19-Krise peilt die Linienreederei für 2020 wie bisher einen operativen Ebit-Gewinn von 0,5 bis 1,0 Mrd. EUR an. Allerdings sei ein Wert am oberen Ende der Spanne aus heutiger Sicht unwahrscheinlich, hieß es am Freitag bei der Hauptversammlung des Unternehmens.

Fraport plant massiven Stellenabbau

Bis zu 3.000 der insgesamt rund 22.000 Stellen sollen nach den Plänen der Konzernleitung entfallen. In der Verwaltung der Flughafenbetreiberin soll rund jede dritte und in den sogenannten direkt verkehrsabhängigen Bereichen rund jede sechste Stelle abgebaut werden. Die Konzernführung steht seit Ende Mai in Verhandlungen mit dem Betriebsrat.

„Ohne Vertrauen dominiert die Angst“

Die Logistik wird in Zukunft nicht mehr so ein starker Wachstumstreiber für die Wirtschaft sein wie bisher. Diese Ansicht vertritt der Ökonom Prof. Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts. Investitionen in Innovation und Forschung seien nun notwendig.

Mit den Milliarden müssen auch Strukturreformen kommen

Das Konjunkturprogramm der Regierung ist richtig und kommt zur rechten Zeit. Bei der Einfuhrumsatzsteuer ist die Politik allerdings zu zaghaft, meint DVZ-Redakteurin Susanne Landwehr

Weitgehende Zufriedenheit mit Beschlüssen des Koalitionsausschusses

Verbände begrüßen, dass die Große Koalition nun eine Reform der Einfuhrumsatzsteuer angeht, auch wenn es noch nicht das ist, was sie wollten. Wirtschaftsexperten können hinter den Maßnahmen teilweise keine klaren Konzepte erkennen. Und die FDP fordert Aufklärung über den Finanzbedarf der DB.