Deutsche Verkehrs-Zeitung

Alternative Antriebe

Der lange Abschied vom Diesel

Die Verkehrswende im Güterverkehr nimmt langsam Fahrt auf. Während der Diesel mehr und mehr in Verruf gerät, bringen sich die LKW-Hersteller mit alternativen Antrieben in Stellung. Logistiker sollten sich rechtzeitig auf die neuen Techniken einstellen.

Scandlines-Fähre fährt mit Windunterstützung

Zusätzlich zum Hybridantrieb bringt ein Rotorsegel Vortrieb. Damit werden voraussichtlich 4 bis fünf 5 weniger CO2-Emissionen erzeugt, ohne dabei Geschwindigkeit und Reisezeit zu beeinträchtigen.

Hoyer baut LNG-Tankstellennetz auf

Das Mineralölunternehmen setzt auf eigene Stationen und das Partnernetz im Verbund der Hoyer Card. Anfang 2021 sollen 48 Standorte für die Versorgung zur Verfügung stehen.

Der batterieelektrische LKW verliert das Rennen

Vor wenigen Jahren galt der reine Elektro-Antrieb als einzig wahre Lösung, um die CO2-Emissionen des Straßengüterverkehrs erheblich zu senken. Doch der Hype ist ziemlich abgeflaut. Aus gutem Grund meint DVZ-Redakteur Sven Bennühr.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Alternative Antriebe

Shell startet Bio-LNG-Projekt

Der Energiekonzern Shell will künftig in Deutschland an 35 bis 40 Stationen LNG für LKW anbieten. Das Besondere daran: Statt fossilem Erdgas verflüssigt das Unternehmen Methan aus biologischen Quellen. Der so gewonnene Kraftstoff ist weitgehend CO2-neutral.

Qual der Wahl bei den Antrieben

Mehr als ein halbes Dutzend Techniken wird derzeit ­diskutiert – ohne öffentliche ­Förderprogramme wird sich wohl keine davon durchsetzen.

Häfen spüren Folgen des Klimawandels

Verglichen mit den einlaufenden Schiffen, tragen Hafenanlagen vergleichsweise wenig zu den Schadstoffemissionen bei. Trotzdem tut sich auch dort in puncto Klimaschutz derzeit einiges – schon allein aus Eigennutz.

Der Nikola Tre steht in den Startlöchern

Der italienische LKW-Konzern und das US-amerikanische Truck-Startup Nikola haben in Turin mit dem Nikola Tre das Modell ihres ersten gemeinsamen Batterie-Elektrofahrzeugs (BEV) für den europäischen Markt enthüllt. Im Jahr 2021 sollen die ersten Einheiten ausgeliefert werden. Pilotkunde ist das französische Transportunternehmen Jacky Perrenot.