Deutsche Verkehrs-Zeitung

Häfen

Achttägiger Streik im Containerhafen Felixstowe

Etwa 1.900 Beschäftigte, die der führenden britischen Gewerkschaft Unite angehören, werden ab 21. August in den Streik treten. Die Gespräche bei der Schlichtungsstelle Acas führten zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis.

Verdi und Hafenbetriebe setzen Tarifgespräche fort

Acht Verhandlungsrunden haben Seehafenbetriebe und Verdi bislang vergeblich um einen neuen Tarifvertrag gerungen. Das Ergebnis: Heftige Warnstreiks wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Bis zu einer Einigung wird es voraussichtlich noch dauern.

Hafen New York führt Containerverwaltungsgebühr ein

Die angespannte Lieferkettensituation erfordert außerordentliche Maßnahmen. Für Leercontainer, die lange herumstehen, erhebt die Hafenbehörde eine Container Imbalance Fee.

Lübecker Hafen entwickelt sich stabil

Der Gesamtumschlag an den Anlagen der LHG ist im ersten Halbjahr nur geringfügig zurückgegangen. Trailer- und Intermodalverkehre stützen das Geschäft.

Schiffsdaten: Lage im Seeverkehr bleibt angespannt

Zwar haben die Staus in der weltweiten Containerschifffahrt im Juli nicht weiter zugenommen. Besserung ist allerdings auch nicht in Sicht – die Probleme könnten sich sogar eher noch verschärfen.

Getreideexport: Drei ukrainische Häfen nehmen Arbeit wieder auf

Mit der Unterzeichnung des Istanbuler Abkommens ist der Weg frei für den Export von Millionen Tonnen Getreide. Allerdings wird die Vorbereitung für die Transporte eine längere Zeit in Anspruch nehmen.

Seehafenbetriebe fordern von Verdi Kompromissbereitschaft

In sieben Verhandlungsrunden haben die Seehafenbetriebe und die Gewerkschaft Verdi vergeblich um einen neuen Tarifvertrag gerungen. Das Ergebnis: heftige Streiks wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Arbeitgeber appellieren nun an die Verantwortung beider Seiten für die systemrelevanten Häfen.

Weitere Meldungen aus Häfen

Die Lage im Hinterland wird immer prekärer

Die Containerstaus in der Deutschen Bucht erschweren zum Teil massiv die Abläufe im Vor- und Nachlauf der Akteure in den Seehäfen. Die DVZ hat sich bei Unternehmen umgehört und wollte wissen, unter welchen Belastungen sie besonders leiden.

MSC-Tochter baut Containerterminal in Le Havre aus

Das Schweizer Unternehmen Terminal Investment Limited (TIL), an dem die Reederei Mediterranean Shipping Company (MSC) mit über der Hälfte beteiligt ist, investiert rund 700 Millionen Euro in den Ausbau des Containerterminals im nordfranzösischen Universalhafen Le Havre. Der Standort soll für 24.000-TEU-Schiffe fit gemacht werden.

BLG erklärt Autoterminal Bremerhaven zum Sanierungsfall

Die Krise im Automobilumschlag in Bremerhaven spitzt sich zu. Nachdem gerade erst ein Beschäftigungssicherungsvertrag mit deutlichen Einbußen für die Mitarbeiter in Kraft getreten war, ergreift der Logistikkonzern angesichts der hohen Verluste jetzt noch radikalere Maßnahmen.

Schiffsstaus: Ist vorerst ein Höhepunkt erreicht?

Aktuelle Positionsdaten in der weltweiten Containerschifffahrt könnten auf ein Plateau bei den Staus hindeuten. Sowohl in der Nordsee als auch vor dem Hafen Shanghai hat sich die Lage zuletzt zumindest nicht mehr weiter zugespitzt. Von Entspannung kann aber noch keine Rede sein.