Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Erneuter Streik am größten britischen Containerhafen

Am englischen Hafen Felixstowe haben große Teile der Belegschaft am Dienstag erneut die Arbeit niedergelegt. Nach Angaben der Gewerkschaft Unite beteiligten sich rund 1.900 Mitglieder. Sie wollen bis zum 5. Oktober streiken.

MSC gründet eigene Luftfrachtgesellschaft

Mit dem Schritt folgt der Betreiber der nach Kapazität größten Containerreederei der Welt seinen Wettbewerbern Maersk und CMA CGM. Die Flotte wird zunächst aus vier geleasten Frachtern des Typs B777-200 bestehen.

Carrier verlieren Interesse an Charterschiffen

Angesichts des nachlassenden Ladungsvolumens und rapide fallender Frachtraten war es nur eine Frage der Zeit, bis auch der Chartermarkt für Containerschiffe unter Druck kommt. Inzwischen kann man dort sogar von einem freien Fall sprechen.

Hafenkooperation für Offshore-Windprojekte kommt

Die auf die Verladung von Windanlagen spezialisierten Häfen Cuxhaven, Esbjerg, Oostende, Groningen/Eemshaven und Nantes-Saint Nazaire vereinbaren eine stärkere Zusammenarbeit. Bis zum Jahr 2050 sollen die Offshore-Windparks erheblich ausgebaut werden.

Hafen Hamburg fällt in den Top 20 auf den letzten Platz

Der nach Umschlag größte deutsche Seehafen ist auf den letzten Platz in den globalen Top 20 abgerutscht. Der Standort setzt damit seine Entwicklung der vergangenen Jahre fort. Die vergleichsweise gute Performance im ersten Halbjahr des laufenden Jahres vermag den Abwärtstrend nicht aufzuhalten.

Belgischer Hafenverbund zertifiziert sich für Pharmaprodukte

Belgien ist ein wichtiges Drehkreuz für den Sektor Lifesciences & Healthcare, und viele multinationale Unternehmen haben hier ihren Sitz. Die Häfen in Antwerpen und Zeebrügge haben eine Leitlinie für das Handling von pharmazeutischen Produkten (Good Distribution Practice / GDP) eingeführt.

IfW: Cosco-Beteiligung in Hamburg nur mit Auflagen

Der Senat sollte Einblick in die von Cosco genutzte digitale Infrastruktur der Abwicklung des Handels bekommen und auch das Recht haben, bei Verstößen die Beteiligung zu widerrufen. Das meint Prof. Rolf J. Langhammer, Handelsexperte am IfW Kiel.

Weitere Meldungen aus See

Öl-Abpumpen bleibt größte Sorge nach Havarie vor Gibraltar

Sechs Tage nach der Havarie vor Gibraltar bleibt das Abpumpen des gefährlichen Schweröls die größte Sorge der Bergungsteams. Das schwierige Abpumpen von Treibstoff sei auch in der Nacht auf Sonntag fortgesetzt worden, teilte die Regierung des britischen Überseegebiets am Südzipfel Spaniens am Sonntag mit.

CMA CGM steigert erneut den Umsatz

Der französische Reederei- und Logistikkonzern verzeichnet für das zweite Jahresquartal einen Umsatzanstieg um 57 Prozent. Treiber war erneut das Seefrachtgeschäft. Für die kommenden Monate rechnet der Konzern jedoch damit, dass die Transportnachfrage durch Inflation und die geopolitische Lage beeinträchtigt werden könnte.

US-Verladervereinigung legt Beschwerde gegen Maersk bei der FMC ein

Die U Shippers Group beschuldigt den Reederei- und Logistikkonzern, Verträge nicht eingehalten zu haben. Konkret geht es um Frachtraumvereinbarungen. Der Schaden, den die Vereinigung geltend macht, ist happig.

Kollision vor Gibraltar: Schiffsrumpf gebrochen, aber keine Ölpest

Zwei Tage nach der Kollision von zwei großen Transportschiffen vor Gibraltar ist der Rumpf des dabei auf Grund gelaufenen Massengutfrachters gebrochen. Warum die beiden Schiffe am Montagnachmittag vor der Ostküste Gibraltars zusammenstießen, ist weiterhin unklar.