Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Widerstand gegen Gruppenfreistellungs-Regeln in der Linienschifffahrt

Zehn Verbände aus der maritimen Logistik haben an die EU-Wettbewerbshüter geschrieben. Sie fordern sie auf, die Sonder-Wettbewerbsregeln für die Linienschifffahrt unter die Lupe zu nehmen.

Verschärfter Brandschutz weiter offen

Die Fronten beim Brandschutz in der Schifffahrt bleiben verhärtet.

Neska baut Zugangebot mit Duisburg aus

Systemsicherheit wird immer wichtiger. Neska Intermodal hat deshalb die Zugfrequenz im Seehafen-Hinterlandverkehr mit dem Rhein-Ruhr Terminal Duisburg deutlich erweitert und so eine Alternative zum Binnenschiffsangebot geschaffen.

Stena beschafft Fährtonnage in Japan

Stena RoRo, ein Unternehmen der schwedischen Stena-Gruppe, hat in Japan eine Fracht- und Passagierfähre gekauft, um sie ab 2020 auf dem europäischen Markt einzusetzen. Das 195 m lange Schiff mit einer Frachtkapazität von 2.350 Lademetern wird von einer europäischen Werft an die hier geltenden Standards angepasst. Nach Abschluss der Arbeiten im Frühjahr 2020 soll das Schiff dann verchartert werden.

Interaktive Karte: Top-100-Häfen der Welt

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus See

Gericht sagt "Nein, aber" zum OTB

Der geplante Bau des Offshore-Terminals Bremerhaven greift zu stark in die Natur ein, ohne dass ein zwingendes und überwiegendes öffentliches Interesse dafür nachgewiesen wurde. Das hat das Verwaltungsgericht Bremen am Donnerstag entschieden. Die Richter erklärten deshalb den Planfeststellungsbeschluss für das Hafenprojekt für rechtswidrig und nicht-vollziehbar.

DFDS sichert sich gegen Brexit-Folgen ab

Die dänische Transport- und Schifffahrtsgruppe DFDS sieht sich für die Herausforderung Brexit gut gerüstet. Zum einen hat sich das Kopenhagener Unternehmen 2018 ein Finanzpolster zugelegt, zum anderen greifen 2019 mehrere Maßnahmen, die negative Folgen des möglichen Austritts Großbritanniens aus der EU abfedern sollen.

Fehlende Elbvertiefung hat Hamburg bis zu 1,5 Mio. Teu jährlich gekostet

Die ersten Bauaufträge für die Fahrrinnenanpassung der Elbe sind vergeben. Allerdings haben die Verzögerungen bei dem Infrastrukturprojekt dazu geführt, dass der Hafen massiv Tonnage und Marktanteile verloren hat. Diese zurückzugewinnen ist möglich, wird aber einige Zeit dauern, wurde gestern Abend bei einer Branchenveranstaltung deutlich.

HHLA steigert Umschlag und Umsatz

Der Hamburger Hafenkonzern weist für 2018 knapp 2 Prozent mehr Containerumschlag aus. Allerdings kommt dieses Wachstum aus dem Ausland - die Hamburger Anlagen erreichten das Niveau von 2017.