Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

See- und Luftfracht setzen Höhenflug fort

Beide internationalen Verkehrsträger setzen ihren durch eine starke Nachfrage getriebenen Erfolgskurs fort. Auffällig ist die deutlich verhaltener ausfallende Entwicklung im Verkehrsgebiet Europa, das trotz stetigen Wachstums nicht mit der weltweiten Dynamik mithalten kann.

Verlader wehren sich gegen Havariekosten der „Ever Given“



Viele Verlader stellen nicht die für die Freistellung der Container erforderlichen Sicherheiten, um die Reederei unter Druck zu setzen. Diese könnte im Hafen von Rotterdam auf Tausenden von Containern sitzen bleiben.

Neue Logistik: Symbiose von Digitalisierung und Tradition

In der Logistikbranche gibt es noch viel Digitalisierungsbedarf. Die Entstehung der sogenannten „Neuen Logistik“ zeichnet sich jedoch durch ein Zusammenspiel aus traditionellen Geschäftsmodellen und der digitalen Sicht der Innovationstreiber aus, so der Tenor eines Vortrags auf dem ersten LogTech Festival der Bundesvereinigung Logistik (BVL).

DCT Gdańsk gewinnt Pachtvertrag für ein weiteres Containerterminal

Der Terminalbetreiber hat die Ausschreibung zur Auswahl der Pächter für ein neues Hafengebiet in der Danziger Bucht für sich entschieden. Bis Mitte 2024 soll dort das sogenannte „Baltic Hub 3“ als dritter Tiefwasserkai in Betrieb genommen werden.

Seefrachten-Flash: Newcomer treiben Charterraten nach oben

Während sich bei den Engpässen in der Containerschifffahrt kaum Entspannung abzeichnet, ziehen die Charterraten und auch die Gebrauchtpreise für Containerschiffe weiter an.

Maritime Wirtschaft kritisiert EU-Regeln für „grüne“ Investments

In einem Brandbrief an die Bundesregierung fordern acht Verbände, sich dafür einzusetzen, dass die EU-Regeln nicht nur komplett emissionsfreie Treibstoffe, sondern auch klimaneutrale Alternativen zu berücksichtigen. Die Branche fürchtet, dass ansonsten notwendige Beihilfen und Förderungen für Schiffe mit schadstoffarmen Antrieben entfallen würden.

IfW: Globaler Güterhandel stagniert

Die Konjunkturforscher des Instituts für Weltwirtschaft sehen derzeit nur für den Wirtschaftsraum China verhalten positive Signale. Die Effekte der von den Folgen der Pandemie in Mitleidenschaft gezogenen maritimen Lieferkette schlagen zunehmend auf die Dynamik des Welthandels durch.

Weitere Meldungen aus See

Seefrachten-Flash: Ratenaufschwung schwächt sich auf einigen Routen ab

Zum ersten Mal seit längerem deutet sich für Importladung nach China eine leichte Entspannung an. So haben nach Angaben aus Speditionskreisen viele Carrier ihre Tarifraten für den Export von Nordeuropa für Juli um rund 100 US-Dollar/FEU gesenkt.

Hapag-Lloyd schließt Übernahme von Nile Dutch ab

Die Kartellbehörden haben nun grünes Licht für den Deal gegeben. Damit ist der Weg für die Hamburger Reederei frei, das Afrika-Geschäft deutlich zu intensivieren.

Containerschifffahrt: Überraschende Stagnation beim globalen Aufkommenswachstum

Die Anzahl weltweit transportierter 20-Fuß-Standardcontainer liegt laut neuesten Daten im Mai des laufenden Jahres nur um durchschnittlich 0,5 Prozent über dem Wert des Vor-Coronajahres 2019. In den ersten vier Monaten des Jahres war der Vergleichswert noch durchschnittlich rund sechsmal so hoch.

EU-Kommission will verbindliche Vorgaben für Tank- und Ladeinfrastruktur

Lkw, Lieferwagen, See- und Binnenschiffe sowie Flugzeuge sollen in regelmäßigen Abständen innerhalb des transeuropäischen Verkehrsnetzes mit Strom, Wasserstoff oder Flüssigerdgas (LNG) versorgt werden können. Gesetzliche Vorgaben dafür will die EU-Kommission kommenden Mittwoch vorschlagen.