Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Dänischer Hafenverbund ADP macht Sprung bei Containerumschlag

Der dänische Hafenbetreiber Associated Danish Ports (ADP) hat 2018 beim Gesamtumschlag einen Rückgang von 7,7 Prozent auf 7,9 Mio. t verzeichnet, in einigen für das Geschäft sehr wichtigen Gütergruppen aber zugelegt. So stieg das Containeraufkommen in dem von Fredericia, Nyborg und Middelfart gebildeten Hafenverbund um 12,8 Prozent auf 81.907 Teu.

Formel-Wirrwarr beim Bunker

Die Verlader stellen den Carriern eigene Berechnungen bei den Zuschlägen für schwefelarmen Treibstoff entgegen. "All inclusive"-Raten dürften indes verschwinden, prognostizieren die Experten von Tim Consult.

Dänische Reederei nutzt gebrauchtes Pflanzenöl als Treibstoff

Jan Rindbo, CEO der dänischen Reederei Dampskibsselskabet Norden, will mit dem Einsatz von gebrauchtem Pflanzenöl als Treibstoff ein Vorreiter beim maritimen Klimaschutz werden.

Wie die Luftverschmutzung auf den Ozeanen verringert werden könnte

Wie ein Karlsruher Wissenschaftler und sein Institut mit einer selbstklebenden Folie die Emissionen der Schifffahrt reduzieren wollen.

Interaktive Karte: Top-100-Häfen der Welt

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus See

Ferlemann will LNG-Förderprogramm flexibler gestalten

Damit in Zukunft mehr Förderanträge genehmigt werden, stellte Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) die Anpassung der Förderrichtlinie für die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen auf LNG als Schiffskraftstoff in Aussicht - allerdings frühestens zum Jahresende.

Hamburger Spediteure mit Reedern unzufrieden

Die Servicequalität der Containerreedereien hat sich im vergangenen Jahr weiter verschlechtert. Dies monieren 71 Prozent der Hamburger Spediteure, die sich Anfang dieses Jahres an der traditionellen Umfrage des Vereins Hamburger Spediteure (VHSp) beteiligt haben. Es hapere vor allem an der Kommunikation.

Mengenrückgang untergräbt Frachtraten

Die Abkühlung des Weltwirtschaftswachstums schlägt bereits deutlich auf den Containerverkehr durch und dürfte den Carriern bei ihren geplanten Ratenerhöhungen Gegenwind bereiten.

Brexit-Chaos in Dover befürchtet

Die Transportbranche muss sich auf erhebliche Verzögerungen am Kanalhafen Dover einstellen. Das machte Knut Sander, Geschäftsführer der Spedition Robert Kukla, am Donnerstag bei einem Themenabend des Short Sea Shipping Inland Waterway Promotion Center (SPC) deutlich. Das gelte auch für den Fall einer Verschiebung über den 12. April hinaus, wie von der britischen Premierministerin Theresa May erbeten. Am Mittwoch entscheiden die EU-Staats- und Regierungschefs über den Antrag.