Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Widerstand gegen Gruppenfreistellungs-Regeln in der Linienschifffahrt

Zehn Verbände aus der maritimen Logistik haben an die EU-Wettbewerbshüter geschrieben. Sie fordern sie auf, die Sonder-Wettbewerbsregeln für die Linienschifffahrt unter die Lupe zu nehmen.

Verschärfter Brandschutz weiter offen

Die Fronten beim Brandschutz in der Schifffahrt bleiben verhärtet.

Neska baut Zugangebot mit Duisburg aus

Systemsicherheit wird immer wichtiger. Neska Intermodal hat deshalb die Zugfrequenz im Seehafen-Hinterlandverkehr mit dem Rhein-Ruhr Terminal Duisburg deutlich erweitert und so eine Alternative zum Binnenschiffsangebot geschaffen.

Stena beschafft Fährtonnage in Japan

Stena RoRo, ein Unternehmen der schwedischen Stena-Gruppe, hat in Japan eine Fracht- und Passagierfähre gekauft, um sie ab 2020 auf dem europäischen Markt einzusetzen. Das 195 m lange Schiff mit einer Frachtkapazität von 2.350 Lademetern wird von einer europäischen Werft an die hier geltenden Standards angepasst. Nach Abschluss der Arbeiten im Frühjahr 2020 soll das Schiff dann verchartert werden.

Interaktive Karte: Top-100-Häfen der Welt

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus See

Tarros an Mittelmeer-Feederdienst beteiligt

Die italienische Tarros S.p.a bietet zusammen mit CMA CGM aus Frankreich und Arkas aus der Türkei einen erweiterten Containerdienst im Mittelmeer. Der sogenannte Great Pendulum Service (GPS), der Häfen im westlichen Mittelmeer mit Häfen im östlichen Teil verbindet und bis Portugal reicht, beschäftigt Containerfrachter mit einer Kapazität von 1.700 Teu.

Fünf Küstenländer wollen Hafenausbau beschleunigen

Mit einem Hafenbeschleunigungsgesetz wollen Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern den Instanzenweg bei Streitigkeiten über den Bau oder die Erweiterung von Häfen verkürzen. Statt mehrerer Gerichte soll erstinstanzlich das Oberverwaltungsgericht zuständig sein. Einen entsprechenden Antrag bringen sie am kommenden Freitag in den Bundesrat ein.

Fernost-Raten geben deutlich nach

Die feiertagsbedingte Produktionspause in China verursacht kurzfristig weitere Rateneinbußen. Zwar nehmen die Linienreedereien durch Streichung von Abfahrten erhebliche Kapazitäten aus dem Markt, doch reichen laut Branchenkreisen die Anpassungen wieder einmal nicht aus, um einen deutlichen Ratenverfall im Fernost-Europa-Verkehr zu verhindern.

Reefer-Geschäft in der Verlustzone

Spätestens mit der Umstellung des Schiffsbetriebs auf teurere, schwefelarme Brennstoffe ab 2020 müssen die Transportpreise deutlich angehoben werden, sonst sind auch die letzten finanziellen Reserven der Carrier schnell aufgebraucht, warnten Experten diese Woche auf der Fruit Logistica in Berlin.