Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Widerstand gegen Gruppenfreistellungs-Regeln in der Linienschifffahrt

Zehn Verbände aus der maritimen Logistik haben an die EU-Wettbewerbshüter geschrieben. Sie fordern sie auf, die Sonder-Wettbewerbsregeln für die Linienschifffahrt unter die Lupe zu nehmen.

Verschärfter Brandschutz weiter offen

Die Fronten beim Brandschutz in der Schifffahrt bleiben verhärtet.

Neska baut Zugangebot mit Duisburg aus

Systemsicherheit wird immer wichtiger. Neska Intermodal hat deshalb die Zugfrequenz im Seehafen-Hinterlandverkehr mit dem Rhein-Ruhr Terminal Duisburg deutlich erweitert und so eine Alternative zum Binnenschiffsangebot geschaffen.

Stena beschafft Fährtonnage in Japan

Stena RoRo, ein Unternehmen der schwedischen Stena-Gruppe, hat in Japan eine Fracht- und Passagierfähre gekauft, um sie ab 2020 auf dem europäischen Markt einzusetzen. Das 195 m lange Schiff mit einer Frachtkapazität von 2.350 Lademetern wird von einer europäischen Werft an die hier geltenden Standards angepasst. Nach Abschluss der Arbeiten im Frühjahr 2020 soll das Schiff dann verchartert werden.

Interaktive Karte: Top-100-Häfen der Welt

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus See

Container-Taxis im Hafen erfolgreich unterwegs

Das Hamburger Hafendienstleistungsunternehmen Carl Robert Eckelmann hat im vergangenen Jahr mit sogenannten Container-Taxis rund 50.000 Standardcontainer (Teu) im Hafengebiet transportiert. Das sind etwa doppelt so viele wie 2017. Die Flotte aus sechs Transporteineiten soll bedarfsgerecht weiter ausgebaut werden.

Lübeck wehrt sich gegen Abwertung der Trave

Die Lübecker Hafen- und Logistikbranche erhöhen den Druck auf den Bund. Sie wollen Herabstufung der Bundeswasserstraße Trave von der höheren Wertigkeitsstufe „A“ auf die niedrigere Stufe „B“ nicht hinnehmen, sondern dafür kämpfen, dass diese Entscheidung wieder korrigiert wird.

Dänische Reedereien fahren 25 Mrd. EUR ein

Dänische Reedereien haben durch ihre Transportleistungen im vergangenen Jahr mit 188 Mrd. DKK (25,1 Mrd. EUR) zur Aushandelsbilanz des Landes beigetragen. Das sind rund 1 Mrd. DKK weniger als 2017, aber angesichts von Handelskonflikten und Protektionismus, die auf den Seehandel zurückschlagen, ist der Verband dänischer Reeder mit diesem Ergebnis zufrieden.

Eurogate hält Umschlagmenge stabil

Im abgelaufenen Geschäftsjahr schlug die Bremer Unternehmensgruppe Eurogate 14,1 Mio. Teu an den zwölf Standorten in Europa, Nordafrika und Russland um. Das ist ein Minus von 2,2 Prozent. Deutsche Hafenstandorte verloren lediglich 0,2 Prozent des Aufkommens, während in Italien 6 Prozent weniger Boxen umgeschlagen wurden.