See

Das Ende von 2M ist eine Trennung mit Ansage

Die Allianzpartner MSC und Maersk haben bereits vor Jahren begonnen, ihre operative Zusammenarbeit herunterzufahren. Hintergrund ist nicht nur eine zunehmende Entfremdung wegen immer stärker auseinanderdriftender Strategien. Die angekündigte Trennung ist auch ein Signal an die Finanzmärkte.

Danzig setzt noch stärker auf Container-Hub-Funktion

Im Nordosten und Norden Europas bleibt das Containerumschlagniveau trotz Pandemie und Ukraine-Krieg hoch. Vor allem Danzig will mit zusätzlichen Investitionen weitere Kunden anlocken.

Hapag-Lloyd blickt auf außergewöhnliches Jahr zurück

Die Hamburger Containerreederei verzeichnet für das Jahr 2022 bei einem Umsatz von 34,5 Milliarden Euro ein im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Milliarden Euro gestiegenes Ergebnis vor Zinsen und Steuern – als Folge der hohen Frachtraten. Diese allerdings sind zum Jahresende hin wieder gesunken.

Britische Wettbewerbsbehörde favorisiert Gruppenfreistellung für Reeder-Konsortien

Bis April 2024 genießen Konsortien von Container-Reedereien, deren Schiffe britische Häfen anlaufen, noch dieselbe Gruppenfreistellung vom Wettbewerbsrecht wie bei Touren in EU-Häfen. Wie es danach weiter geht, muss die britische Regierung entscheiden.

MOL: Operativer Gewinn mehr als verdoppelt

Die japanische Reederei Mitsui O.S.K. Lines hat nach drei Quartalen des Geschäftsjahres 2022 ein deutlich positiveres operatives Ergebnis erzielt als im Vorjahr. Im Bereich Containerschifffahrt (ONE)  sind die Gewinne seit Oktober allerdings rückläufig. 

Emissionsdaten bei Paketversand: Maersk kooperiert mit Cozero

Der Reedereikonzern und das Berliner Start-up arbeiten künftig bei der Entwicklung von Analysetools zusammen. Ziel ist es, die Transparenz von Treibhausgas-Emissionen bei internationalen Paketzustellungen in Europa zu verbessern.

GDWS-Präsident Hans-Heinrich Witte sagt Tschüss

Nach 40 Berufsjahren ist am Montag der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in den Ruhestand verabschiedet worden. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Weitere Meldungen aus See

Erste Piraten-Verurteilung in den USA seit zwei Jahrhunderten

Erstmals seit zwei Jahrhunderten sind in den USA wieder Piraten für ihre Taten schuldig gesprochen worden. Nach Einschätzung eines Geschworenengerichts in Norfolk (US-Staat Virginia) waren die fünf angeklagten Somalier im April an einem Angriff auf das US-Kriegsschiff "USS Nicholas" vor der Küste des ostafrikanischen Landes beteiligt.

16 mutmaßliche Piraten aus Somalia festgenommen

Die Küstenwache der Seychellen hat in den vergangenen Tagen mit Hilfe von EU-Marineschiffen 16 mutmaßliche Piraten aus Somalia festgenommen. Ein Aufklärungsflugzeug der französischen Marine hatte die Position der Piraten 300 Seemeilen südwestlich der Hauptstadt des Inselstaates, Port Victoria, ausfindig gemacht.

Piraten-Prozess beginnt mit Streit um Alters-Gutachten

Zehn mutmaßliche somalische Piraten müssen sich seit Montag in Hamburg vor Gericht verantworten. Der Prozess beginnt mit einem Streit um das Alter eines Angeklagten: Ist er noch ein strafunmündiges Kind?

Jurist: Spezielles Gericht für Piraten-Prozesse

Prozesse gegen Piraten sollten nach Ansicht des Hamburger Völkerrechtlers Prof. Andreas von Arnauld künftig in der Nähe der Seeräubergebiete geführt werden. Allerdings sollte ein solches Gericht je zur Hälfte aus lokalen und internationalen Richtern bestehen, sagte von Arnauld.