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True-Lease-Modell: Spanien muss womöglich Geld von Reedern zurückfordern

Der Rechtsstreit über die spanischen Beihilfen läuft bereits seit 2013. Nun hat der Europäische Gerichtshof es für unzulässig erklärt, Geld allein von Investoren zurückzufordern. Die EU-Kommission überlegt, welche Konsequenzen sich aus dem Urteil ergeben.

DSV erzielt starkes EBIT-Wachstum

Die Zeiten der opulenten Geschäfte scheinen allerdings vorbei zu sein. Im Verlauf des vierten Quartals 2022 spürte DSV schon die Folgen einer Normalisierung auf den Frachtmärkten.

Projektcarrier Forestwave macht großen Zukauf

Die niederländische Projekt- und Stückgutreederei baut ihre Flotte durch die Übernahme der Reederei Symphony Shipping kräftig aus. Die Zahl der Schiffe im Eigentum wächst um 8 auf 24, wie es heißt. Beide Unternehmen kooperieren schon längere Zeit miteinander.

LNG-Terminal Lubmin erwartet vorerst zwei Tanker pro Monat

Vor der vorpommerschen Küste ist Flüssiggas aus den USA angekommen: Das Schiff „Cool Voyager“ soll künftig LNG an das Tanklagerschiff „Seapeak Hispania“ in Lubmin abgeben. Das sorgt teils für Verwirrung und Kritik. Künftig soll die Häufigkeit der Tankeranläufe noch steigen.

Oberelbe-Häfen trotz Rückgang im Güterumschlag auf Erfolgskurs

Der Hafenverbund der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe blickt auf sein drittbestes Ergebnis seit 1990. Im vergangenen Jahr fehlten Schiffe, viele Massenguttransporte waren nicht möglich. Dennoch ist die Unternehmensgruppe zuversichtlich.

Das Ende von 2M ist eine Trennung mit Ansage

Die Allianzpartner MSC und Maersk haben bereits vor Jahren begonnen, ihre operative Zusammenarbeit herunterzufahren. Hintergrund ist nicht nur eine zunehmende Entfremdung wegen immer stärker auseinanderdriftender Strategien. Die angekündigte Trennung ist auch ein Signal an die Finanzmärkte.

Britische Wettbewerbsbehörde favorisiert Gruppenfreistellung für Reederkonsortien

Bis April 2024 genießen Konsortien von Containerreedereien, deren Schiffe britische Häfen anlaufen, noch dieselbe Gruppenfreistellung vom Wettbewerbsrecht wie bei Touren in EU-Häfen. Wie es danach weitergeht, muss die britische Regierung entscheiden.

Weitere Meldungen aus See

Marine konnte deutschem Schiff vor Somalia nicht helfen

Die Bundeswehr hat dem von Piraten gekaperten deutschen Handelsschiff vor Somalia nach Angaben des Einsatzführungskommandos nicht helfen können. Die betroffene Reederei reagierte mit Verwunderung auf die nicht geleistete Hilfestellung der Marine.

Offizier schildert Rettungsaktion im Piratenprozess

Im Hamburger Piratenprozess hat am Mittwoch der Einsatzleiter des niederländischen Marinekommandos ausgesagt, das im April 2010 den vor Somalia gekaperten Frachter "Taipan" befreit hatte.

Reeder setzen im Schutz vor Piraten weiter auf Regierung

Zum Schutz gegen die Piraterie in den Gewässern vor Afrika geben die deutschen Reeder ihre Hoffnung auf eine stärkere Unterstützung durch die Bundesregierung nicht auf. Allerdings dämpften Vertreter der Bundesregierung die Erwartungen.

Schiff der Bremer Beluga Reederei vor Somalia gekapert

Piraten haben erneut vor Somalia ein deutsches Handelsschiff gekapert. Der Übergriff ereignete sich genau zu dem Zeitpunkt, als in Berlin Reedereivertreter und Gewerkschaften zu einem Gespräch mit dem Koordinator für die maritime Wirtschaft, Staatssekretär Hans-Joachim Otto (FDP), zusammengekommen waren, um über einen besseren Schutz für die Schiffe vor Somalia zu sprechen.