Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Hafenentwicklungsplan für Hamburg kommt nicht vor Mitte 2022

Die Macher des seit Jahren erwarteten Werks wollen sich ab Oktober mithilfe eines vierwöchigen sogenannten Online-Dialogs mit Verbänden und Bürgern austauschen. Für das Jahr 2035 geht die Stadt von einem Containerumschlag-Wachstum von bis zu mehr als 60 Prozent gegenüber 2020 aus.

Habben Jansen: Frachtraten sind „eigentlich zu extrem“

Die Container-Reedereien zählen zu den großen Gewinnern der Corona-Pandemie. Nach langen Krisenjahren klingelt es wieder in deren Kassen - und zwar so laut, dass es dem Hapag-Lloyd-Chef fast zu viel wird.

Frachtvolumen im Roten Meer 14 Prozent unter Normalniveau

Wegen anhaltender Staus vor wichtigen Containerhäfen dürfte der globale Handel im September stagnieren. Mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft seien gerade bei Produkten aus China und Asien fehlende Lieferungen oder höhere Preise zu befürchten, sagt Vincent Stamer vom Institut für Weltwirtschaft.

Maersk setzt auf Elektrokraftstoffe

Der dänische Logistiker hat eine Minderheitsbeteiligung an Prometheus Fuels abgeschlossen. Das amerikanische Start-up entwickelt eine Technologie zur Herstellung von kohlenstoffbasierten Elektrokraftstoffen aus der direkten Abscheidung von CO2 aus der Luft.

Cosco beteiligt sich an HHLA-Terminal

Die chinesische Schifffahrtsgruppe steigt als Partner des Hafenlogistikers HHLA beim Hamburger Container Terminal Tollerort (CTT) ein. Das CTT soll nun zu einem bevorzugten Umschlagpunkt der Cosco-Verkehre in Europa werden. Die HHLA-Führung verspricht sich eine größere Planungssicherheit.

Steigende Kosten setzen Projektverladern zu

Kapazitätsengpässe und die Verknappung von Rohstoffen setzen deutsche Anlagenbauer unter Druck, berichteten Experten auf dem Online-Projektlogistikforum der BHV. Die Zusammenarbeit mit Seefrachtlogistikern wird dadurch nicht leichter.

Stena Line: Erste fossilfreie Fährlinie kommt 2030

Die schwedische Reederei will auf der Strecke Göteborg-Frederikshavn rein elektrisch betriebene Fähren einsetzen. Doch zuvor muss in den Häfen die notwendige Strominfrastruktur geschaffen werden.

Weitere Meldungen aus See

Niederlande wollen Piraten der deutschen Justiz übergeben

Nach der Befreiung eines deutschen Frachtschiffs aus der Hand von Piraten erwarten die Niederlande, dass die Bundesrepublik die somalischen Seeräuber strafrechtlich verfolgt.

Niederländer befreien deutschen Frachter

Nach der dramatischen Befreiung des von Piraten gekaperten deutschen Containerschiffs "Taipan" droht eine neue bewaffnete Konfrontation mit Seeräubern vor Somalia. Ein Kriegsschiff der südkoreanischen Marine hat Kurs auf den am Wochenende gekaperten südkoreanischen Supertanker "Samho Dream" genommen und ihn mittlerweile eingeholt.

Piraten kapern Öltanker

Vor der ostafrikanischen Küste haben vermutlich somalische Piraten am Sonntag einen südkoreanischen Öltanker gekapert. Verhandlungen über Lösegeldzahlungen laufen.

Fast 100 indische Seeleute in der Hand von Piraten

Piraten haben vor der somalischen Küste sieben indische Handelsschiffe mit mindestens 97 Seeleuten an Bord in ihre Gewalt gebracht. Derzeit wird geprüft, ob Lösegeld gezahlt werden soll.