Deutsche Verkehrs-Zeitung

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ISL-Chef zu Krise in Südchina: „Effekte wie ein kleines ungeplantes Neujahrsfest“

Prof. Burkhard Lemper vom Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik sieht in den aktuellen Abfertigungsverzögerungen in den Containerhäfen im Süden Chinas noch kein Risiko, dass es zu einer Überlast in den europäischen Häfen kommt. Derweil versuchen die Linienreeder auf andere Häfen sowie Spediteure und Verlader auf alternative Verkehrsträger wie die Schiene auszuweichen.

Hafenkrise in Südchina: Spediteure sehen es mit Sorge

Die starken Abfertigungsengpässe in den Häfen der südchinesischen Metropolen Shenzhen und Guangzhou infolge steigender Corona-Infektionszahlen drohen die maritimen Lieferketten wieder massiv zu beinträchtigen. Die deutschen Seehafenspediteure sind bereits alarmiert.

Wilhelmshaven: Nordfrost nimmt Bahnanlage in Betrieb

Sie verbindet das Seehafenterminal des Dienstleisters mit dem öffentlichen Bahnnetz. Für jegliche Art von Gütern will der Logistiker darüber künftig kombinierte Verkehre für Kunden gestalten. Der erste Zug hatte Pkw von Audi geladen.

Beschäftigte in deutschen Seehäfen erhalten mehr Geld

Der Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf ein Lohnplus von 3 Prozent geeinigt. Der Abschluss fällt jedoch in eine herausfordernde Zeit für die Unternehmen.

Wirtschaft besorgt über Verzögerungen in Lieferketten

Acht Verbände fordern in einem Schreiben an Wirtschaftsminister Peter Altmaier, die Regelungen für die Zusammenarbeit der Reedereien beim Warentransport zu verbessern. Moniert wird vor allem, dass die Interessen der Verlader bei der Verlängerung der Gruppenfreistellungsverordnung kaum berücksichtigt wurden.

EU moniert Litauens Regeln für Lkw

Lkw dürfen nach EU-Recht länger oder schwerer sein, wenn sie mit alternativen Kraftstoffen fahren oder im Kombinierten Verkehr eingesetzt werden. Litauen wendet diese Bestimmungen nicht korrekt an, meint die EU-Kommission. Sie hat am Mittwoch auch noch zahlreiche andere Regelverstöße von Mitgliedsstaaten unter die Lupe genommen.

Nord-Ostsee-Kanal bringt hohen volkswirtschaftlichen Nutzen

570 Millionen Euro pro Jahr beträgt der Wohlfahrtseffekt für die Wirtschaft Deutschlands, wenn Schiffe durch den Nord-Ostsee-Kanal fahren. Das ergab eine Studie des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel.

Weitere Meldungen aus See

Britisches Schiff vor Seychellen gekapert

Somalische Piraten haben am Samstag den unter Flagge Maltas fahrenden britischen Frachter „Ariana2 etwa 250 Seemeilen südwestlich der Seychellen gekapert. Die Bundesregierung stoppte unterdessen einen Befreiungsversuch für die Mannschaft der „Hansa Stavanger“.

Regierung stoppt GSG-9-Einsatz

Die Bundesregierung hat Medienberichten zufolge eine gewaltsame Befreiung des vor Somalia gekaperten deutschen Schiffes „Hansa Stavanger“ durch die Eliteeinheit GSG 9 gestoppt. Mit dem Einsatz hätte die so genannte „Dollar-Diplomatie“ beendet werden sollen.

Die aus Essen stammende Managerin legt großen Wert auf einen direkten Draht zu ihren Mitarbeitern. Entsprechend häufig ist sie auf den Terminals anzutreffen. Foto: Patrick Lux

HHLA fusioniert Polzug mit Metrans

Die Gesellschaften werden per Anfang 2018 zusammengelegt, kündigt Angela Titzrath im DVZ-Interview an.

Schwierige Zeiten für Hamburg Süd: Infolge der anhaltenden Überkapazitäten gingen die Frachterlöse pro Einzeltransport um rund 15 Prozent zurück. (Foto: Oetker-Gruppe)

Hamburg-Süd-Umsatz geht um 7,2 Prozent zurück

2016 nahm die Reedereigruppe 5,6 Mrd. EUR ein.