Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Maritime Wirtschaft kritisiert EU-Regeln für „grüne“ Investments

In einem Brandbrief an die Bundesregierung fordern acht Verbände, sich dafür einzusetzen, dass die EU-Regeln nicht nur komplett emissionsfreie Treibstoffe, sondern auch klimaneutrale Alternativen zu berücksichtigen. Die Branche fürchtet, dass ansonsten notwendige Beihilfen und Förderungen für Schiffe mit schadstoffarmen Antrieben entfallen würden.

IfW: Globaler Güterhandel stagniert

Die Konjunkturforscher des Instituts für Weltwirtschaft sehen derzeit nur für den Wirtschaftsraum China verhalten positive Signale. Die Effekte der von den Folgen der Pandemie in Mitleidenschaft gezogenen maritimen Lieferkette schlagen zunehmend auf die Dynamik des Welthandels durch.

Hafen Rotterdam erholt sich

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres verzeichnete Europas größter Hafen einen Gesamtumschlag von 231,6 Millionen Tonnen, das entspricht einem Wachstum von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.  Auch der Hafen von Antwerpen meldete in der ersten Jahreshälfte ein Wachstum von 5 Prozent im Vorjahresvergleich.

HHLA-Terminal CTT: Wirtschaftsbehörde weist Kritik an möglichem Cosco-Einstieg zurück

Die Gewerkschaft Verdi befürchtet schlechtere Arbeitsbedingungen und eine Verletzung des geltenden Landlord-Prinzips. Gemeint ist die Arbeitsteilung zwischen öffentlich-rechtlicher Hafenverwaltung und der privaten Bewirtschaftung des Hafens. Die Hamburger Wirtschaftsbehörde weist die Kritik als falsch zurück.

EKB übernimmt Eurogate-Trucking

Der Bremer Containerspezialist integriert die bisher von Eurogate Intermodal disponierten Umfuhren innerhalb des Hamburger Hafens und im Regionalverkehr. Den Chassis-Fuhrpark verkauft Eurogate Intermodal separat. 

Poul Hestbaek zieht 100-Tage-Bilanz

Der Chef der Linienreederei Hamburg Süd spricht im DVZ-Interview über Klimaschutz in der Schifffahrt; das ungewohnte Gefühl, die volle Verantwortung zu tragen – und erklärt, warum der Carrier als eigene Marke am Markt bestehen bleiben wird.

Weitere Meldungen aus See

Wöhrl warnt vor „enormen“ Schäden

Die zunehmende Zahl von Piratenüberfällen auf den Meeren hat nach Angaben der Koordinatorin der Bundesregierung für maritime Wirtschaft, Dagmar Wöhrl, „enorme“ finanzielle Folgen. Im Vergleich zum jahr 2008 haben sich die Piratenübergriffe verdoppelt.

Türken bringen somalische Seeräuber auf

Die Besatzung einer türkischen Fregatte hat im Golf von Aden vor der somalischen Küste sieben Piraten auf ihrem Schnellboot festgenommen.

Kapitän bei Angriff vor Mogadischu getötet

Somalische Seeräuber haben vor dem Hafen der somalischen Hauptstadt Mogadischu ein unter der Flagge Panamas fahrendes Schiff überfallen und den syrischen Kapitän erschossen. Nach Auffassung der Afrikanischen Union (AU) erreicht das Gewaltpotenzial im Indischen Ozean damit ein neues Niveau.

Deutsche Fregatte auf dem Weg ans Horn von Afrika

Die Fregatte „Augsburg“ ist am Dienstag vor den Augen von rund 200 Angehörigen und Freunden der Besatzung aus ihrem Heimathafen Wilhelmshaven ans Horn von Afrika ausgelaufen. Hauptaufgabe wird die Terrorbekämpfung sein.