Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Orderboom bei Containerschiffen

Allein im März 2021 gingen bei Werften Bestellungen über Schiffe mit mehr Stellplatzkapazität ein als im gesamten vergangenen Jahr. In der Order-Pipeline befinden sich mittlerweile 2,21 Millionen TEU.

Maritimer Regierungskoordinator fordert mehr Investitionen in Sicherheit auf hoher See

Norbert Brackmann (CDU) beklagt, dass die Sicherheit der maritimen Verkehrswege zu wenig Beachtung finde und erst dann in den Fokus gerate, wenn es zu Störungen komme wie jene im Suezkanal.

Handel leidet unter hohen Frachtraten und verspäteter Ware

Die Coronapandemie hat in den vergangenen zwölf Monaten Hersteller und Importeure von Konsumgütern stark belastet. Das Softwarehauses Setlog wertete von März 2020 bis März 2021 die Daten von rund 100 Marken aus, welche eine SCM-Software des Anbieters nutzen. Probleme bereiteten demnach hohe Frachtraten, Kapazitätsengpässe und verspätete Waren.

Coronapandemie führt zu starken Verspätungen in der Seeschifffahrt

Wegen der coronabedingt geringen Produktivität von einigen Häfen dauert es oft Tage, bis ein Liegeplatz frei wird. Nun müssen auch noch die Folgen der Suezkanal-Blockade abgearbeitet werden.

Linienreeder verdreifachen 2020 den operativen Gewinn

Die Carrier erzielen ein Ebit von mehr als 15 Milliarden Dollar. Den größten Anteil an der Geschäftsentwicklung hat das vierte Quartal des vergangenen Jahres, in dem die Unternehmen im Schnitt auf eine Ebit-Marge von 24,5 Prozent kommen. Das ist das beste Quartalsergebnis in der Geschichte der Linienschifffahrt.

Frachter „Eemslift Hendrika“ treibt vor Norwegen

Nachdem sich Teile der Fracht in rauer See verschoben haben, bekam der niederländische 112-Meter-Frachter Schlagseite und wurde von der Besatzung aufgegeben. Jetzt ist auch der Autopilot ausgefallen.

Rhenus übernimmt Mehrheit an Arkon Shipping & Projects

Der Hamburger Schiffs- und Projektladungsmakler unter Leitung des Mitgründers Thomas Cord wird nach dem Einstieg von Rhenus unter dem Namen „RMS Projects" firmieren.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus See

„Stavanger“-Reederei wehrt sich gegen Vorwürfe

Die Hamburger Reederei Leonhardt & Blumberg hat Vorwürfe gegen den Kapitän des von Piraten entführten Containerschiffs „Hansa Stavanger“ zurückgewiesen. Offenbar hatte das Schiff den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zur somalischen Küste eingehalten.

Reederei fordert Soldaten an Bord von Frachtschiffen

Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus unterstützt Verteidigungsminister Franz Josef Jung (beide CDU) mit seiner Forderung, der Bundeswehr durch eine Grundgesetzänderung Geiselbefreiungen im Ausland zu ermöglichen. Nach der Entführung des Containerfrachters „Hansa Stavanger“ hat auch die Hamburger Eigentümerreederei Leonhardt & Blumberg Soldaten an Bord von Handelsschiffen gefordert.

Crew ist auf dem Heimweg

Die aus der Gewalt von somalischen Piraten befreiten Seemänner des deutschen Frachters „Hansa Stavanger“ haben mit der Rückreise in ihre Heimatländer begonnen. Unterdessen laufen die Ermittlungen des Bundeskriminalamtes an Bord weiter.

Piratenangriffe auf deutsche Schiffe vor Somalia

Die am Montag freigegebene „Hansa Stavanger“ ist das vorerst letzte deutsche Schiff, das somalische Piraten entführt hatten. Andere Fälle: