Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Rotterdamer Umschlag liegt 8,8 Prozent unter dem Vorjahreswert

Nach drei Quartalen hat Hamburgs Konkurrent in fast allen Gütersegmenten Mengen verloren. Auch der Containerumschlag ist um 4,7 Prozent zurückgegangen.

Imo arbeitet an CO2-Reduzierung bei älteren Schiffen

Für Schiffe, die seit 2013 gebaut wurden, hat die Internationale Schifffahrtsorganisation (Imo) bereits Vorgaben gemacht, die den Treibhausgas-Ausstoß vermindern sollen. Regeln für ältere Schiffe sollen folgen. In dieser Woche könnten bei einem Expertentreffen Weichen dafür gestellt werden.

Seefrachtenflash: Frachtraten halten sich auch nach der "Golden Week"

Die Durchschnittsraten für Containerverschiffungen Asien-Europa liegen seit ihrem Anstieg Anfang Oktober auf dem gleichen Niveau und schüren in der Linienschifffahrt Erwartungen auf ein erneut finanziell starkes viertes Quartal.

Häfen: Polen und Ukraine wollen intermodalen Korridor schaffen

Der Hafen Danzig und die ukrainischen Seehäfen planen eine Kooperation. Sie soll die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Häfen stärken und das von den Häfen umgeschlagene Gütervolumen erhöhen.

Hamburger Hafen steigert seine Konnektivität

Der nach Umschlag größte deutsche Seehafen sticht in der Wertung der Unctad alle anderen Nordrange-Standorte aus. Diese haben im Zuge der Pandemie zum Teil deutlich an Konnektivität eingebüßt. Ein Hafen schnitt besonders schlecht ab.

Fjord Line-Chef gibt auf

Bei der norwegischen Reederei führen die wirtschaftlichen Einbußen durch die Corona-Pandemie jetzt auch zu Konsequenzen an oberster Stelle.

Kühlcontainer bleiben weiterhin Mangelware

Gründe hierfür sind die stark steigenden Nachfrage für verderbliche Waren in China sowie die generelle Stellplatzknappheit in der Container-Linienschifffahrt. Hinzu kommt, dass die Schiffe im Zuge der schnellen Erholung voll beladen sind mit allgemeinem Stückgut.

Interaktive Karte: Top-100-Häfen der Welt

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus See

Gekapertes belgisches Schiff wieder frei

Nach Zahlung eines Lösegelds ist das vor mehr als zwei Monaten im Indischen Ozean von Piraten gekaperte belgische Schiff „Pompei“ wieder frei. Die zehn Besatzungsmitglieder seien wohlauf, berichteten die belgischen Behörden am Sonntag. Die Regierung in Brüssel entsandte zehn Soldaten zum Schutz des Schiffes.

Schleswig-Holstein befürwortet internationalen Gerichtshof

Schleswig-Holsteins Justizminister Uwe Döring (SPD) hat die Errichtung eines Internationalen Gerichtshofs zur Strafverfolgung von Piraten „so schnell wie möglich“ gefordert. Entsprechende Forderungen hatte es am Vortag bereits aus Niedersachsen gegeben.

Niedersachsen für Gerichtshof gegen Piraten

Hamburg soll nach dem Willen des Niedersächsischen Justizministers Bernd Busemann (CDU) Standort eines Internationalen Gerichtshofs zur Strafverfolgung von Piraten werden. Allerdings lässt Niedersachsen dabei die UN-Charta außer Acht.

Militärs halten Reeder für zu leichtsinnig

Vor der Küste Somalias fallen nach Angaben der EU-Marinemission viele Schiffe in die Hände von Piraten, weil Reeder zu hohe Risiken eingehen. Nach Ansicht führender Militärs im Flottenhauptquartier der EU werde die durch Piraten ausgehende Gefahr im Indischen Ozean von vielen unterschätzt.