Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Gebr. Weiss kauft Ipsen-Geschäft

Mit dem See- und Luftfrachtgeschäfts verkauft die traditionsreiche Bremer Spedition Ipsen einen großen Teil ihres operativen Geschäfts. Die Landesorganisationen in Marokko und Algerien sind nicht in dem Deal enthalten.

Duisport will in Triest investieren

Das Hafenunternehmen will sich offenbar an Interporto, einem Unternehmen im Hafenverbund Triest, beteiligen. In welcher Form und in welchem Umfang investiert werden soll, ist noch unbekannt. Der Hafen Triest gilt als wichtiges maritimes Tor für Zentral- und Osteuropa.

Containerumschlag zieht wieder an

Der Welthandel nimmt langsam etwas Fahrt auf, wie aus der Schnellschätzung für den Containerumschlag-Index hervorgeht. Die Entwicklung bleibt aber je nach Region sehr unterschiedlich.

Hurtigruten befiehlt „Maschine Stop“

Die norwegische Reederei setzt den Betrieb ihrer drei Expeditionsschiffe aus. Grund ist ein Covid-19-Ausbruch an Bord der "Roald Amundsen".

Gebrüder Weiss greift nach Ipsen Logistics

Der österreichische Logistikkonzern übernimmt Teile des See- und Luftfrachtgeschäfts von Ipsen Logistics. Ziel ist es, die Präsenz in Deutschland zu stärken.

Luft- und Seefracht mit blauem Auge davongekommen

Quartalscheck: Luft- und Seefracht kommen bislang sehr gut durch die Coronakrise. Zwar sind die Volumen massiv eingebrochen, doch die stark steigenden Raten gleichen diese Entwicklung aus. Das wirkt sich auf die Stimmung innerhalb der beiden Industrien aus – allerdings auf sehr unterschiedliche Weise.

Linienreeder steigern ihre Kapazitäten

Carrier fahren die Charteraktivitäten deutlich nach oben: Sämtliche kurzfristig im Markt verfügbaren Postpanamax-Schiffe sind derzeit unter Vertrag. Die meisten der eingecharterten Frachter werden für Extra-Abfahrten aus Fernost heraus eingesetzt.

Interaktive Karte: Top-100-Häfen der Welt

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus See

Wieder deutsches Schiff gekapert

Somalische Piraten haben wieder ein deutsches Schiff im Golf von Aden gekapert. Eine Militärintervention war nicht erfolgreich.

Medwedew will Sondertribunal

Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat sich für die Schaffung eines Internationalen Gerichtshofs für somalische Piraten ausgesprochen. Derzeit fehlt noch ein Konzept, wie mit dem Problem der Piraterie juristisch umgegangen werden soll.

Britisches Schiff vor Seychellen gekapert

Somalische Piraten haben am Samstag den unter Flagge Maltas fahrenden britischen Frachter „Ariana2 etwa 250 Seemeilen südwestlich der Seychellen gekapert. Die Bundesregierung stoppte unterdessen einen Befreiungsversuch für die Mannschaft der „Hansa Stavanger“.

Regierung stoppt GSG-9-Einsatz

Die Bundesregierung hat Medienberichten zufolge eine gewaltsame Befreiung des vor Somalia gekaperten deutschen Schiffes „Hansa Stavanger“ durch die Eliteeinheit GSG 9 gestoppt. Mit dem Einsatz hätte die so genannte „Dollar-Diplomatie“ beendet werden sollen.