Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Duisport will in Triest investieren

Das Hafenunternehmen will sich offenbar an Interporto, einem Unternehmen im Hafenverbund Triest, beteiligen. In welcher Form und in welchem Umfang investiert werden soll, ist noch unbekannt. Der Hafen Triest gilt als wichtiges maritimes Tor für Zentral- und Osteuropa.

Containerumschlag zieht wieder an

Der Welthandel nimmt langsam etwas Fahrt auf, wie aus der Schnellschätzung für den Containerumschlag-Index hervorgeht. Die Entwicklung bleibt aber je nach Region sehr unterschiedlich.

Gebrüder Weiss greift nach Ipsen Logistics

Der österreichische Logistikkonzern übernimmt Teile des See- und Luftfrachtgeschäfts von Ipsen Logistics. Ziel ist es, die Präsenz in Deutschland zu stärken.

Luft- und Seefracht mit blauem Auge davongekommen

Quartalscheck: Luft- und Seefracht kommen bislang sehr gut durch die Coronakrise. Zwar sind die Volumen massiv eingebrochen, doch die stark steigenden Raten gleichen diese Entwicklung aus. Das wirkt sich auf die Stimmung innerhalb der beiden Industrien aus – allerdings auf sehr unterschiedliche Weise.

Linienreeder steigern ihre Kapazitäten

Carrier fahren die Charteraktivitäten deutlich nach oben: Sämtliche kurzfristig im Markt verfügbaren Postpanamax-Schiffe sind derzeit unter Vertrag. Die meisten der eingecharterten Frachter werden für Extra-Abfahrten aus Fernost heraus eingesetzt.

Umschlag des Hafens Rotterdam bricht ein

Der nach Umschlag größte europäische Hafen verliert im Zuge der wirtschaftlichen Effekte der Coronapandemie rund ein Zehntel seines Aufkommens. Der Rückgang ist vor allem auf einen starken Aufkommensverlust bei Kohle, Erzen und Mineralölprodukten zurückzuführen.

NOK: Freie Passage bis Ende des Jahres

Das Bundesverkehrsministerium setzt ab sofort die Befahrungsabgaben für den Nord-Ostsee-Kanal aus. Dies soll nicht nur denjenigen helfen, deren Einkünfte unmittelbar vom Verkehr auf dem Kanal abhängen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Nord- und Ostseehäfen sowie des Hamburger Hafens stärken.

Interaktive Karte: Top-100-Häfen der Welt

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus See

Reeder-Präsident sieht Schifffahrtsstandort in Gefahr

Der Schifffahrtsstandort Deutschland mit rund 30.000 Arbeitsplätzen ist nach Ansicht der Reeder akut in Gefahr.

Das Ausflaggen wird teurer

Ausflaggungswillige Reeder müssen künftig entweder Ausbildungsplätze bieten oder einen Ablösebetrag zahlen.

Hürdenlauf hinter der Kaikante

Für den parlamentarischen Staatssekretär im Verkehrsministerium Enak Ferlemann sind die Seehäfen "die Einfallstore der Globalisierung". Mit der Eröffnung des Jade Weser Ports gibt es vorerst genug Kapazitäten an der Kaikante. Doch an Land gibt es Probleme – es gleicht einem Hürdenlauf.

Verkehrsministerium will mehr Geld von der Schifffahrt

Auch die See- und Binnenschifffahrt wird um einen höheren Nutzerbeitrag zur Verkehrsinfrastruktur nicht herumkommen. Das machte Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann auf einer Veranstaltung in Berlin deutlich.