Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Weniger Schiffspassagen im Nord-Ostsee-Kanal

Lediglich 29.000 Schiffe nutzten 2019 die künstliche Verbindung zwischen Nord- und Ostsee. Der Bund investiert rund 1,9 Mrd. EUR in die Ertüchtigung der Anlagen.

Wer darf beim Containerlaschen Hand anlegen?

Gewerkschaft wirft Reedern und Charterern Bruch von tariflichen Vereinbarungen vor. Seeleute auf Feederschiffen sollen die Arbeiten nicht mehr übernehmen.

Hamburger Hafen weist Berichte über drohende Verluste beim Containerumschlag zurück

Die Gesellschaft Hafen Hamburg Marketing betont, die Kapazität zweier Liniendienste, die Hamburg künftig nicht mehr anlaufen, verlagern sich größtenteils auf andere Dienste der betreffenden Carrier. „Hamburg verliert dadurch keine Ladung“, so Axel Mattern, Vorstand von Hafen Hamburg Marketing.

Neues TT-Fährschiff für Litauen-Route

Die Reederei widmet dem Baltikumverkehr größere Aufmerksamkeit und bietet vier wöchentliche Abfahrten nach Klaipeda. Die neue Fähre „Marco Polo“ ist umweltschonend unterwegs und bietet 1.780 Lademeter für Fracht.

Interaktive Karte: Top-100-Häfen der Welt

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus See

"Beluga Nomination" ist wieder frei

Seit Wochen gibt es fast nur Hiobsbotschaften bei der Bremer Beluga-Reederei. Piratenangriff, tote Seeleute, Insolvenzanträge und Betrugsermittlungen lasten auf dem Unternehmen. Am Mittwoch ein Lichtblick: Freibeuter geben einen Frachter aus der Geiselhaft frei.

Mutmaßlicher Pirat erhebt Vorwürfe gegen Marine

Im Hamburger Piraten-Prozess hat ein Angeklagter schwere Vorwürfe gegen die niederländische Marine erhoben: Weil ihn ein Soldat vor Gericht als Informant enttarnte, sei sein Bruder umgebracht worden.

Uno denkt über Piratentribunale nach

Die Vereinten Nationen (Uno) wollen mit Sondertribunalen der Piraterie vor der Küste Ostafrikas Herr werden. Der Uno-Sicherheitsrat verabschiedete am Montag in New York eine Resolution, die die Einrichtung solcher Gerichtshöfe ermöglicht.

Gericht schaut sich Waffen der mutmaßlichen Piraten an

Im Hamburger Piraten-Prozess haben sich die Beteiligten am Montag die Waffen der mutmaßlichen Seeräuber angeschaut. Unter den 24 Beweisstücken befinden sich auch fünf Maschinenpistolen AK 47, zwei Raketenwerfer und zwei Enterleitern sowie Munition und ein Kricket-Schläger.