Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Bulker bleiben am Markt gefragt

Ein ungewöhlicher Anstieg der Frachten im sonst eher flauen Sommer lässt die Kassen der Reeder von Massengutfrachtern klingeln. Die hohe Befrachtungsaktivität rund um den Globus erstreckt sich auf die wichtigsten drei Waren – Eisenerz, Kohle und Getreide.

Roland feiert 50. Geburtstag

Das Terminalgeschäft in Bremen floriert – und das Verkehrsgeschäft erst recht. Trotz des etwas holprigen Beginns hat sich Roland Umschlag prächtig entwickelt und feierte jetzt 50-Jähriges Bestehen.

„Avontuur“ erreicht Hamburg

Der Frachtensegler bringt Waren aus der Karibik in die Hansestadt.

Chartermieten für große Containerschiffe ziehen an

Raten liegen rund ein Drittel über dem Vorjahresniveau zur Spitzenzeit. Wegen Nachfrageengpässen bei großen Frachtern weichen die Carrier verstärkt auf mittelgroße Schiffe aus.

Interaktive Karte: Top-100-Häfen der Welt

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus See

Gekapertes belgisches Schiff wieder frei

Nach Zahlung eines Lösegelds ist das vor mehr als zwei Monaten im Indischen Ozean von Piraten gekaperte belgische Schiff „Pompei“ wieder frei. Die zehn Besatzungsmitglieder seien wohlauf, berichteten die belgischen Behörden am Sonntag. Die Regierung in Brüssel entsandte zehn Soldaten zum Schutz des Schiffes.

Schleswig-Holstein befürwortet internationalen Gerichtshof

Schleswig-Holsteins Justizminister Uwe Döring (SPD) hat die Errichtung eines Internationalen Gerichtshofs zur Strafverfolgung von Piraten „so schnell wie möglich“ gefordert. Entsprechende Forderungen hatte es am Vortag bereits aus Niedersachsen gegeben.

Niedersachsen für Gerichtshof gegen Piraten

Hamburg soll nach dem Willen des Niedersächsischen Justizministers Bernd Busemann (CDU) Standort eines Internationalen Gerichtshofs zur Strafverfolgung von Piraten werden. Allerdings lässt Niedersachsen dabei die UN-Charta außer Acht.

Militärs halten Reeder für zu leichtsinnig

Vor der Küste Somalias fallen nach Angaben der EU-Marinemission viele Schiffe in die Hände von Piraten, weil Reeder zu hohe Risiken eingehen. Nach Ansicht führender Militärs im Flottenhauptquartier der EU werde die durch Piraten ausgehende Gefahr im Indischen Ozean von vielen unterschätzt.