Deutsche Verkehrs-Zeitung

See

Charter-Reeder als Zulieferer für Amazon und Alibaba

Monique Giese ist bei KPMG für das globale Schifffahrtsgeschäft verantwortlich. Im Gespräch mit der DVZ wirft sie einen Blick in die Zukunft der maritimen Branche. Aus ihrer Sicht sind Kooperationen gerade für mittelständische Akteure künftig essentiell. Die neuen Schwefelgrenzwerte ab 2020 bezeichnet sie als "Game Changer" und sie hofft, dass auf der Nationalen Maritimen Konferenz ein neues Zielbild für die Branche gefunden wird.

"Müssen darüber diskutieren, wie der Schifffahrtsstandort neu belebt werden kann"

Alfred Hartmann, Präsident des Verbands Deutscher Reeder (VDR), schildert im DVZ-Interview seine Erwartungen an die Nationale Maritime Konferenz in Friedrichshafen. Die geplante Versicherungssteuer ist den Reedern dabei ein Dorn im Auge. Die vom 1. Januar an geltenden, global strengeren Schwefelgrenzwerte sieht der Interessenvertreter als "Zeitenwende" für die Branche an.

Schifffahrt braucht politische und technische Unterstützung

Parteien, Wirtschaftsvertreter und die Hafenbranche wünschen sich von der Nationalen Maritimen Konferenz Signale für einen freien Handel und Lösungen, die umweltfreundliche Treibstoffe und die Verbreitung von Landstromanschlüssen voranbringen.

Der Kanal ist noch lange nicht voll

Nordrhein-Westfalens Wasserwege könnten viel mehr Güter aufnehmen, wenn die Infrastruktur zeitgemäß angepasst würde.

Interaktive Karte: Top-100-Häfen der Welt

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus See

Erster Einsatz gegen Seeräuber in Puntland

Kampf gegen Piraten jetzt auch an Land: Die Sicherheitsbehörden in der halbautonomen somalischen Region Puntland haben 15 mutmaßliche Piraten festgenommen und fünf Schnellboote beschlagnahmt.

Seeräuber wollen in den Niederlanden bleiben

Dilemma für die niederländische Justiz: Fünf mutmaßliche Piraten aus Somalia sind angeblich heilfroh, dort vor Gericht zu stehen und wollen das Königreich um Asyl bitten. Sollte ihr Ansinnen Erfolg haben, sei mit Nachahmern zu rechnen.

EU liefert 14 Piraten an Kenia aus

Die EU-Mission „Atalanta“ hat am Samstag an die kenianischen Behörden 14 mutmaßliche Piraten ausgeliefert. Der Flottenchef der Mission lobte die effiziente Zusammenarbeit mit Kenia bei der Strafverfolgung der Seeräuber.

Japan schickt Aufklärungsflugzeuge

Japan schickt Aufklärungsflugzeuge in den Kampf gegen Piraten vor der Küste Somalis. Verteidigungsminister Yasukazu Hamada gab am Freitag den Einsatzbefehl für zwei Flugzeuge.