Deutsche Verkehrs-Zeitung

Russland

Ifo-Umfrage: Logistik von Russland-Sanktionen stark betroffen

Zahlreiche deutsche Unternehmen sehen ihre Möglichkeiten im Handel mit Russland durch die seit 2014 geltenden EU-Sanktionen eingeschränkt. Die Beziehungen zwischen beiden Seiten scheinen sich derzeit noch eher zu verschlechtern als zu entspannen.

Infrastruktur ist die große Chance

Russlands Wirtschaft entwickelte sich vor der Coronakrise eher mäßig. Für 2020 geht das Finanzministerium von einer Rezession aus. Ein Ausweg sind langfristige Investitionen, meint DVZ-Redakteurin Susanne Landwehr.

EU-Sanktionen erschweren weiter Transporte in bestimmte Länder

Die EU hat ihre wegen der Destabilisierung der Ukraine verhängten Handelssanktionen gegen Russland ein weiteres Mal um ein halbes Jahr verlängert. EU-Unternehmen, die Waren nach Russland oder andere mit Sanktionen belegte Länder bringen, müssen bestimmte Auflagen beachten.

Schifffahrt möglich, Erfolg fraglich

Die Nordostpassage ist heute eher für 
den Transport des Flüssigerdgases LNG interessant als für Containertransporte. Das Frachvolumen ist eher spärlich. Trotzdem hält Russland an der Entwicklung
des Nördlichen Seeweges fest.

Russland strebt nach vorn

Das Land will zum wichtigen Logistikhub zwischen Europa und Asien aufsteigen. Doch dafür fehlen noch die Infrastruktur und bessere Rahmenbedingungen.

Partner in schwierigen Zeiten

Die Geschäfte in der internationalen Pandemie sind unsicher. Die Stückgut-Kooperation von Gebrüder Weiss und JDE sieht jedoch Chancen für die Zeit danach.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Russland

Osteuropa-Geschäft legt deutlich zu

Bis Ende April wuchs der Export deutscher Unternehmen in osteuropäische Länder um rund 6 Prozent. Der deutsch-russische Handel ist dagegen nur sehr verhalten gewachsen.

Hoffnung auf mehr Geschäft auch im Hafen St. Petersburg: Jetzt richten sich die Blicke auf die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer in Russland. Foto: Istock

Deutsch-russischer Handel um fast ein Viertel gestiegen

Deutschland blieb 2017 nach China der zweitgrößte Handelspartner für Russland. Trotz anhaltender politischer Distanz erwarten viele Unternehmer wachsendes Geschäft.

Das politische Russland ist ein unsicherer Kandidat

Logistiker hoffen auf eine sich erholende Konjunktur und einen wachsenden europäischen Handel. Doch angesichts der politischen Lage ist Vorsicht geboten.

Logistiker hoffen auf eine sich belebende Konjunktur in Russland

Doch noch wiegen die Sanktionen schwer. Der Außenhandel ist geschrumpft, der Konsum schwach und das Güteraufkommen rückläufig.