Deutsche Verkehrs-Zeitung

Iran

US-Sanktionen lähmen Irans Wirtschaft

Als Folge der Strafmaßnahmen der USA ist der Iran in eine schwere Rezession geraten. Der Handel mit den EU-Staaten hat sich stark abgeschwächt. Die Wettbewerbsfähigkeit geht im internationalen Vergleich zurück. Ein Ende der Krise ist nicht in Sicht.

EU-Sanktionen erschweren weiter Transporte in bestimmte Länder

Die EU hat ihre wegen der Destabilisierung der Ukraine verhängten Handelssanktionen gegen Russland ein weiteres Mal um ein halbes Jahr verlängert. EU-Unternehmen, die Waren nach Russland oder andere mit Sanktionen belegte Länder bringen, müssen bestimmte Auflagen beachten.

Nahost-Konflikt: Bangen um die Ölversorgung

Die Lage am Persischen Golf bleibt wegen des USA-Iran-Konflikts unberechenbar. Einige Länder müssen weiter um ihre Ölimporte zittern. Die Hauptrolle dabei spielt eine kleine Meerenge, von der ein Land besonders abhängig ist.

So handeln USA und EU mit dem Iran

Europäische Unternehmen arbeiten deutlich stärker mit iranischen Partnern zusammen als US-Firmen. Vor allem nach dem Inkrafttreten des Atomabkommens im Jahr 2015 haben sich die Handelsbeziehungen intensiviert, wie eine aktuelle Grafik zeigt.

Iran-Geschäft beeinträchtigt

Aufgrund von US-Sanktionen weigern sich Geldinstitute hierzulande, Zahlungen iranischer Banken an Empfänger in Deutschland weiterzuleiten.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Iran

Iran bietet Chancen für den Mittelstand

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft rechnet damit, dass sich das deutsch-iranische Handelsvolumen von gegenwärtig knapp 2,5 Mrd. EUR bis 2020 vervierfachen wird.

Deutsche Autoindustrie sieht großen Nachholbedarf im Iran

Die deutsche Autoindustrie rechnet mit einem hohen Anstieg der PKW-Importe im Iran nach dem Ende der Sanktionen.

Daimler vereinbart Rückkehr in den Iran

Als einer der ersten deutschen Großkonzerne hat der Autobauer Daimler konkrete Projekte für sein Nutzfahrzeug-Geschäft im Iran angestoßen.

Iran erfüllt Pflichten aus Atomabkommen

Der Iran rechnet damit, dass an diesem Wochenende der rund 13 Jahre lange Atomstreit mit dem Westen ad acta gelegt wird.