Region

Handel mit Osteuropa: Rote Linien klar definieren

Osteuropäische Länder können eine bedeutendere Rolle als in der Vergangenheit als Handelspartner für den Westen einnehmen. Einseitige Abhängigkeiten sind dabei unbedingt zu vermeiden. Ein Kommentar von Robert Kümmerlen.

Lieferketten: Beginn einer neuen Ära

Unternehmen reorganisieren ihre Wertschöpfungsnetze. Versorgungssicherheit ist das oberste Gebot. Länder in Zentralasien und Osteuropa könnten künftig an Bedeutung gewinnen.

London führt strengere Umweltauflagen für Vans ein

Das Gebiet, in dem auch für Lieferwagen unter 3,5 Tonnen Gewicht täglich Gebühren fällig werden, wenn sie nicht der neuesten Abgasnorm entsprechen, wird deutlich größer. Ähnliche Vorschriften für schwere Nutzfahrzeuge gelten in London bereits.

Brenner-Zulaufstrecke: DB legt sich auf Auswahltrasse fest

Trotz Protesten bleibt die DB dabei: Über die Variante „Limone“ im Abschnitt Grafing–Ostermünchen soll künftig ein Großteil der Güterzüge zum Brenner Basistunnel rollen.

Rail Cargo Logistics kauft 200 Waggons von Ermewa

RCL, eine Tochter der Rail Cargo Group, will ihr Geschäft mit Getreidetransporten ausbauen. Es soll vermehrt Getreide auch aus der Ukraine befördert werden. Dazu investiert RCL in neue Waggons.

HGK präsentiert Masterplan für innovatives Industrie- und Logistik-Areal

Unweit der Rheinhäfen Niehl 1 und 2 sollen unterschiedliche Branchen und Wertschöpfungsstufen an einem Standort vernetzt werden. Das Bauprojekt gilt als eines der größten in der Domstadt. Logistikpartner werden noch gesucht.

Das Tor zur Welt hat Modernisierungsbedarf

Für die österreichische Speditionsgruppe Gebrüder Weiss spielt die Hansestadt eine entscheidende Rolle bei der Organisation internationaler Lieferketten. Doch der Hafen hat dringenden Innovationsbedarf.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Region

Das Gute liegt so nah

Die osteuropäischen Staaten, der Kaukasus und Zentralasien sind für die Wirtschaft attraktive Standorte. Sie bieten Wertschöpfung und entwickeln sich zugleich als Teil alternativer Transportrouten von China nach Europa.

Goldgräberstimmung auf dem Balkan

Die Länder in Südosteuropa entwickeln sich ständig. Nordmazedonien und Albanien profitieren als Industriestandorte vom Krieg in der Ukraine.

Röhlig baut sein Netz in den USA aus

Der Logistikdienstleister hat seine Präsenz in den USA mit der Eröffnung eines Büros in Oklahoma erweitert. Die Niederlassung in der Stadt Tulsa soll primär genutzt werden, um das Bremer Unternehmen auf dem US-amerikanischen Lkw-Transportmarkt zu etablieren.

Italiens Wahlsiegerin will sich von Neuer Seidenstraße abwenden

Die Beteiligung an der chinesischen Belt and Road Initiative sei ein „großer Fehler“ gewesen, sagt Giorgia Meloni, Vorsitzende der rechten Partei Fratelli d'Italia und mögliche künftige Ministerpräsidentin Italiens. Im Moment sehe sie die politischen Voraussetzungen nicht gegeben, um das 2024 auslaufende Abkommen mit Peking zu erneuern.