Deutsche Verkehrs-Zeitung

Infrastruktur

Bahnverbände kritisieren Baustellenmanagement von DB Netz

In einem offenen Brief an EU-Kommission und Bundesverkehrsministerium schlagen acht europäische Branchenverbände Alarm. Sie warnen vor großen Problemen im europäischen Schienengüterverkehr, weil die Behinderungen gerade in Deutschland überhandnähmen.

Verkehrsinfrastruktur: EU baut besonders langsam

Der Europäische Rechnungshof hat die Verwirklichung großer Verkehrsinfrastrukturprojekte in der EU und anderen Ländern weltweit verglichen. Die Planungs- und Bauzeit war dabei aber nicht das einzige betrachtete Kriterium.

EU-Haushalt für 2022 steht

Kurz vor Ablauf der Frist für die Verhandlungen haben sich EU-Staaten und Europäisches Parlament auf den EU-Haushalt 2022 geeinigt. Der Kompromiss liegt relativ nahe beim ursprünglichen Vorschlag der EU-Kommission.

Viel Spekulation um die Zukunft der Deutschen Bahn

Die Diskussion um eine Aufspaltung der Deutschen Bahn ist neu entflammt. Befürworter wollen das Schienennetz ausgliedern. Bei den Koalitionspartnern ist das Thema strittig.

Wie China Entwicklungsländer mit der Neuen Seidenstraße finanziell von sich abhängig macht

Das Reich der Mitte bürdet einer umfassenden Studie zufolge ärmeren Staaten für Bauvorhaben des Megaprojekts mehr versteckte Schulden auf als bislang bekannt. Um Entwicklungshilfe geht es China bei dem Infrastrukturvorhaben nur vordergründig.

Fehmarnbelt-Querung: EuGH weist Klagen von Fährgesellschaften ab

Scandlines und Stena Line sehen sich durch öffentliche Beihilfen für den Bau des geplanten Tunnels benachteiligt. Sie haben deswegen zahlreiche Klagen eingereicht. Auch mit dem aktuellen Urteil ist der Rechtsstreit noch nicht beendet.

EU-Bahnverbände rufen nach Förderung digitalen Kapazitätsmanagements

Ein besseres Management des Bahnnetzes würde Platz für mehr Güter- und Personenzüge schaffen, meinen Branchenvertreter. Sie haben europäischen Politikern jetzt Argumente präsentiert, warum sich Investitionen in digitale Hilfsmittel lohnen würden.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Infrastruktur

Wettbewerbsfähigkeit hängt am Nord-Ostsee-Kanal

Der Ausbau der Seehafenhinterlandanbindungen und des Nord-Ostsee-Kanals sowie die Weiterentwicklung des Themas Offshore standen im Zentrum des Maritimen Frühstücks in Berlin. Vertreter der Landesregierung und der Kammern forderten eine rasche Umsetzung der Infrastrukturprojekte.

Transportaufkommen steigt um fast 17 Prozent

Um fast 17 Prozent ist die durch den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) transportierte Gesamtgütermenge im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Damit sei fast die 100-Mio.-t-Marke erreicht worden, teilte die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord am Freitag mit.

Erleichterung im Norden über neue NOK-Schleuse

Aufatmen im Norden Deutschlands: Der Nord-Ostsee-Kanal bekommt eine neue Schleusenkammer. Das Nadelöhr für die Schifffahrt wird damit wieder leistungsfähig. Allerdings sind die dafür bereitgestellten Haushaltsmittel bis 2015 gestreckt.

IfW-Studie bescheinigt Nord-Ostsee-Kanal noch Einnahmepotenzial

Der Nord-Ostsee-Kanal könnte nach einer aktuellen Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) durchaus profitabler sein.