Deutsche Verkehrs-Zeitung

Politik

PKW-Maut-Desaster: 360 Mio. EUR weniger für neue Straßen

Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) verteidigte vor dem Verkehrsausschuss sein Vorgehen bei der Infrastrukturabgabe. Die Opposition erwägt einen Untersuchungsausschuss.

Der letzte Tag im Parlament

Am Sonntag endet die Legislaturperiode in Straßburg. Drei deutsche Verkehrspolitiker kehren danach nicht ins Hohe Haus zurück. Sie ziehen Bilanz ihrer mehrjährigen Arbeit – und sagen, wie es besser laufen könnte.

Zerschießt du mir die Maut ...

Jetzt wollen sie also klagen, die Bayern. Gegen die Österreicher, die es wagen, Lastwagen nur noch dosiert in ihr Land zu lassen und Straßen für den Transitverkehr zu sperren. Was soll das werden? Die Replik nach dem Motto: Zerschießt du mir die PKW-Maut, klage ich mir den Weg auf deine verstopften Straßen frei? Ein Kommentar von Heinrich Klotz.

CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert Senkung der Energiesteuer

In einem Positionspapier zu regenerativen Kraftstoffen, das der DVZ vorliegt, fordern die Politiker, alternative Kraftstoffe von der Energiesteuer zu befreien. Auch eine CO2-Bepreisung halten sie für prüfenswert.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Politik

5 Mio. EUR zusätzlich

Vom 19. Juni 2019 an können interessierte Unternehmen wieder Anträge für eine Förderung zum Einbau von Abbiegeassistenzsystemen einreichen. Das gab das Bundesamt für Güterverkehr bekannt.

BMVI gegen Meldepflicht

Das Einsatzpotenzial für Lang-LKW ist nur sehr gering. Auf 90 Prozent aller Autobahnen sei ein Anteil von 0,5 Prozent zu erwarten, sagte Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann kürzlich im Bundestag.

NRW fördert vernetzte Mobilität und City-Hubs

Mit einer Förderrichtlinie unterstützt das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium vernetzte Mobilität und Mobilitätsmanagement. Gefördert werden auch City-Hubs für den Güterverkehr auf der letzten Meile.

Deutsche Seehäfen fordern mehr Einsatz für die Bahn

Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) fordert in einem Positionspapier unter anderem Kapazitäten für 740-m-Züge, mehr einsatzfähige Lokomotiven und Waggons für die Seehafenhinterlandverkehre sowie die 44-t-Regelung des Kombinierten Verkehrs für alle Ladungsträger.