Deutsche Verkehrs-Zeitung

Politik

DVZ Podcast: Was ist von der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zu erwarten?

Deutschland hat den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Frank Hütten, DVZ-Korrespondent in Brüssel, spricht über die Erwartungen seitens der Transportwirtschaft und die Perspektiven der europäischen Verkehrspolitik. Gleich reinhören!

Vorfahrt für Verkehrsprojekte in Kohleländern

Bis 2038 will Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigen. Das zieht einen tiefgreifenden Strukturwandel nach sich. Wie der gelingt, hängt unter anderem vom Aufbau der Verkehrsinfrastruktur ab. An diesem Freitag beraten Bundestag und Bundesrat.

Experten legen Empfehlungen zur Unterstützung von Seeleuten vor

Mit welchen Schwierigkeiten Seeleute kämpfen und wie der Beruf attraktiver werden könnte, wurde in einer von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen Studie untersucht. Die Autoren empfehlen unter anderem, einige EU-Vorschriften auf den Prüfstand zu stellen, darunter Regeln für die Sozialsysteme und Beihilfeleitlinien.

Nationaler Emissionshandel soll später beginnen

Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrats will die Einführung des nationalen CO2-Zertifikatehandels um ein Jahr verschieben. Als einen Grund nennt er die Belastungen der Wirtschaft durch die Coronakrise.

Bund setzt Gebühren für Nord-Ostsee-Kanal aus

Der Haushalts- und Verkehrsausschuss haben für den Nachtragshaushalt 2020 noch einige Änderungen beschlossen. Profitieren sollen die Schifffahrt, der Mobilfunk und der Straßenbau. Am heutigen Donnerstag entscheidet der Bundestag über das Gesetzespaket.

Verkehrsverbände schaffen „Mobilitätsrente“

Mit dem Versorgungswerk der Verkehrswirtschaft wollen sechs Speditions- und Logistikverbände Beschäftigten in der Transportwirtschaft unter die Arme greifen. Angeboten werden Verträge für die Altersvorsorge sowie Kranken- und Unfallversicherung und Zeitwertkonten.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Politik

Zwischen Pandemie und Klimaschutz

Für sechs Monate übernimmt die Bundesregierung den Vorsitz im EU-Ministerrat. Eine Chance, die Tagesordnung maßgeblich mitzubestimmen, eigene Themenschwerpunkte zu setzen und Kompromisse zu schmieden.

Nachlass bei Trassengebühren vorgeschlagen

Die EU-Kommission schlägt vor, dass Mitgliedstaaten und Betreiber bis Jahresende weniger Geld für die Nutzung von Bahntrassen verlangen dürfen als es die EU-Vorschriften für Trassenpreise vorsehen. Ziel ist es, Schienengüterverkehrsunternehmen durch die Covidpandemie zu helfen.

EU-Kommissarin hält an Zieldatum für Verkehrs-Kernnetz fest

An einer Fertigstellung bis 2030 soll "nicht gerüttelt" werden, sagte Adina Valean im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments. Zahlreiche Abgeordnete äußerten Zweifel, dass das realistisch ist. Bei der Aussprache ging es auch darum, wie es nach 2030 mit dem transeuropäischen Verkehrsnetz weiter geht.

Demo für fairen Wettbewerb

Kleine und mittelständische Transportunternehmen wollen Gehör im politischen Berlin.