Deutsche Verkehrs-Zeitung

Politik

Weitere Lockerungen beim Sonn- und Feiertagsfahrverbot

Alle Güter dürfen an Sonn- und Feiertagen transportiert werden. Das haben die Bundesländer gemeinsam beschlossen. Auch Leerfahrten sind inbegriffen. Auf einheitliche Fristen konnten sie sich allerdings nicht einigen.

EU-Staaten sollen Häfen zum Austausch von Schiffsbesatzungen benennen

In Leitlinien für die Mitgliedstaaten beschreibt die EU-Kommission, welche Einrichtungen und Verfahren sie für nötig hält, damit Seeleute bei Dienstende sicher von Bord gehen und nach Hause reisen können. Einheitliche Standards sollen dazu beitragen, einen reibungslosen Seeverkehr auch in der Coronavirus-Krise aufrecht zu erhalten.

Gewerkschaft Verdi fordert Kontrolle von Frachtraten

Nachdem die Transportwirtschaft auf immer weiter sinkende Frachtraten aufmerksam gemacht hat, fordert nun auch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi eine offizielle Informationsplattform. Zugleich warnt sie davor, dass sich die Arbeitsbedingungen der LKW-Fahrer verschlechtern.

Krisenticker Politik: Länder erlauben umfangreichen Gütertransport an Sonn- und Feiertagen

Was tut die Politik? Hier berichtet die DVZ laufend über die neuesten Entwicklungen für die Logistikwirtschaft und stellt Erlasse und Verordnungen online.

FDP in Bayern fordert freie Fahrt für Güter

Grenzschließungen sind in der aktuellen Coronakrise nicht nur Lastwagenfahrern ein Dorn im Auge. Sie behindern auch den innereuropäischen Warenfluss. Die FDP im bayerischen Landtag will mehr Grenzübergänge und weniger Verbote.

Kredite sind gut, die Wirtschaft wieder hochzufahren ist besser

Die Soforthilfen der Regierung sind gut, wenn sie schnell ankommen. Das soll laut Finanzminister Olaf Scholz (SPD) schon am Donnerstag geschehen. Angesichts des sich verschärfenden Wettbewerbs muss der Staat das Kabotage-Verbot schärfer kontrollieren, um die Transportbranche zu unterstützen, meint DVZ-Redakteurin Susanne Landwehr.

DVZ Podcast: In Zeiten von Corona – offene Worte an die Politik

Keine konkreten Vorschläge machen, aber eine Debatte starten – das war das Ziel des offenen Briefes der Logistikweisen an die Politiker in Berlin. Sie wollen wissen, wie die Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus bald wieder gelockert werden können. Denn laut den Experten leidet die Logistik noch mehr unter den Maßnahmen als andere Branchen. Es ist nicht die erste und einzige Stimme zu dem Thema. Dennoch ist es wichtig, dass die sich die Logistikweisen zu Wort melden, findet DVZ-Redakteur Robert Kümmerlen.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Politik

EU-Kommission präzisiert Regeln zur Verlängerung von Lizenzen und Bescheinigungen

Mitgliedstaaten dürfen und sollen Führerscheine, Qualifikationsnachweise und ähnliche Dokumente vorübergehend auch akzeptieren, wenn ihre Gültigkeitsdauer abgelaufen, eine Verlängerung wegen Covid-19 aber nicht möglich ist. Doch es gibt Grenzen dafür.

Niedersachsens Verkehrsminister lehnt Ausweitung der LKW-Maut ab

Bernd Althusmann hat sich gegen die vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund geforderte Ausweitung der Maut ausgesprochen. Er hält den finanziellen und personellen Aufwand für zu groß.

Scheuer will LKW-Maut nicht senken

Bundesverkehrsminister Scheuer (CSU) hat mit fünf Transportverbänden einen "Gütertransportpakt für Deutschland" geschlossen, um die Versorgung der Bevölkerung weiter zu sichern. Änderungen bei der LKW-Maut lehnt er ab. An diesem Freitag berät Scheuer mit den Landesverkehrsministern über Probleme an den Grenzen und die Versorgung der LKW-Fahrer an Autobahnen.

Scheuer fördert Ausbau der digitalen Infrastruktur

Mit zwei neuen KfW-Förderprogramme für private und kommunale Unternehmen will das Bundesverkehrsministerium den Ausbau der digitalen Infrastruktur voranbringen. Die Förderung beginnt am 1. April 2020.