Deutsche Verkehrs-Zeitung

Politik

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, lächelnd, bei seiner Rede auf dem europäischen Schienengipfel zur Ausweitung des Deutschland-Takts zum Europa-Takt.

Taktfahrplan soll Fracht genug Kapazität lassen

Die Bundesregierung will den Schienenverkehr in Europa zur wettbewerbsfähigen zu Straßen- und Luftverkehr ausbauen. Dazu soll der Deutschland-Takt zum Europa-Takt erweitert werden. Der Güterverkehr werde dabei zu seinem Recht kommen, versichert Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

ITF: „Die Zeit für eine Transformation des Verkehrssektors ist jetzt“

Die weltweiten Verkehrsaktivitäten werden sich bis 2050 mehr als verdoppeln, die Emissionen im Vergleich zu 2015 um 16 Prozent steigen - selbst wenn die bestehenden Verpflichtungen zur Dekarbonisierung vollständig umgesetzt werden. Diese zwei Vorhersagen macht der ITF Transport Outlook.

CEP-Forscher setzen im Straßenverkehr auf EU-Emissionshandel

Die Freiburger Denkfabrik hält Emissionshandel für zielgenauer, günstiger und technologieneutraler als andere Regulierungsoptionen. Ihre Analyse liegt der DVZ exklusiv vor.

Schienengipfel berät über geplanten „Europatakt“

Im „Europäischen Jahr der Schiene“ sollen mehr Unternehmen dazu angeregt werden, ihre Transporte auf die Bahn zu verlagern. Doch den bahnpolitischen Versprechen folgt zu wenig Umsetzung, kritisieren Verbände vor dem 3. Schienengipfel mit Verkehrsminister Andreas Scheuer.

Noch keine konkreten Ziele für den Verkehr ab 2031

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Änderungen des Klimaschutzgesetzes beschlossen. Danach darf der Verkehr im Jahr 2030 nur noch 85 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen. Sektorziele für die Zeit von 2031 bis 2040 wurden noch nicht definiert.

Chancen für den Klimaschutz

Auf der 12. Nationalen Maritimen Konferenz diskutierte die Branche über neue Wege bei Schiffsantrieben. Zur Sprache kam auch die Lage der Seeleute, die aufgrund von Corona teilweise monatelang die Schiffe nicht verlassen durften.

Güterbahnen bilden Einzelwagennetz

DB und Wettbewerbsbahnen bündeln ihre Kräfte, um den kostenintensiven, bei Kunden aber beliebten Einzelwagenverkehr aufrechterhalten zu können. Dazu ermöglichen sie sich gegenseitig den Leistungseinkauf.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Politik

Industriestudie: Verkehr in EU könnte 2050 über 50 Millionen Tonnen Wasserstoff verbrauchen

Großes Potenzial für die Wasserstoffproduktion in der EU sehen die Autoren einer für das Industriebündnis Hydrogen4Europe erstellen Studie. Eine besonders große Nachfrage erwarten sie aus der Transportwirtschaft.

Scheuer läutet Ende für fossilen Verbrenner ein

2035 soll mit Diesel- und Benzinmotoren Schluss sein. Das sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Dienstag während der Eröffnung der Messe transport logistic Online. Als wichtigste Themen sieht er in naher Zukunft den Klimaschutz und die Digitalisierung.

Verluste von Europas Güterbahnen unverändert

Die Covid-Pandemie kostet Europas Bahnbetreiber viel Umsatz, hauptsächlich im Personen-, aber auch im Schienengüterverkehr. Seit Jahresbeginn hat sich die Lage nicht verbessert, zeigt der aktuelle "Covid Tracker" des EU-Bahnverbandes CER.

Kritik an Wiens Plänen für „automatische“ Steuererhöhungen

Wenn die jährlichen nationalen Klimaschutzziele in Gefahr geraten, sollen Mineralölsteuer und Erdgasabgabe steigen, schlägt Österreichs Regierung vor. Aus der Transportwirtschaft kommt Widerspruch.