Deutsche Verkehrs-Zeitung

Politik

Widerstand gegen Gruppenfreistellungs-Regeln in der Linienschifffahrt

Zehn Verbände aus der maritimen Logistik haben an die EU-Wettbewerbshüter geschrieben. Sie fordern sie auf, die Sonder-Wettbewerbsregeln für die Linienschifffahrt unter die Lupe zu nehmen.

EU bereitet sich im Verkehr auf den No-Deal-Brexit vor

Keiner will ihn - aber immer mehr bereiten sich auf den Brexit ohne Ausstiegsvertrag vor. Für den Fall der Fälle setzt die EU auf Notfallpläne für den Verkehr.

EU setzt Standards für CO2-Ausstoß von LKW

Zum ersten Mal werden die LKW-Hersteller in der EU gezwungen, strenge Standards für den Kohlendioxid-Ausstoß ihrer Fahrzeuge zu beachten. Gegen den Widerstand der Industrie entschieden sich die gesetzgebenden EU-Institutionen für die Grenzwerte.

Verband fordert höheren Anteil von Biokraftstoffen im Verkehr

Der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie hält einen Anteil von 7 Prozent an Kraftstoffen, die aus Biomasse oder Abfällen erzeugt sind, für nötig und möglich. Biokraftstoffe trügen wesentlich zur Minderung der Treibhausgasemissionen bei und sparten dem Bundeshaushalt Kosten von bis zu 10 Mrd. EUR. Diese könnten entstehen, wenn Deutschland 2030 seine Klimaziele verfehlt.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Politik

EU-Mobilitätspaket: Ein Scheitern wäre keine Überraschung mehr

Seit Sommer 2017 streitet das Europäische Parlament über das Mobilitätspaket - vor allem über dessen soziale Themen. Eine Einigung ist auch jetzt, am Ende der Legislaturperiode, nicht in Sicht. Das größte verkehrspolitische Projekt der EU droht zu scheitern.

EU-Mobilitätspaket - ein hochumstrittener Dauerbrenner

Das EU-Mobilitätspaket, eines der wichtigsten verkehrspolitsichen Gesetzgebungsprojekte der laufenden Legislaturperiode droht zu scheitern.

Fünf Küstenländer wollen Hafenausbau beschleunigen

Mit einem Hafenbeschleunigungsgesetz wollen Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern den Instanzenweg bei Streitigkeiten über den Bau oder die Erweiterung von Häfen verkürzen. Statt mehrerer Gerichte soll erstinstanzlich das Oberverwaltungsgericht zuständig sein. Einen entsprechenden Antrag bringen sie am kommenden Freitag in den Bundesrat ein.

Britische Regierung kündigt Vertrag mit Seaborne

Die "Reederei ohne Schiffe" macht ihrem Namen offenbar alle Ehre. Jetzt hat die Regierung in London die Notbremse gezogen: Der Plan, im Falle eines harten Brexits mit Fährverkehren zwischen Ramsgate und Ostende die Route Dover-Calais zu entlasten, ist mit diesem Partner offensichtlich nicht umzusetzen.