Deutsche Verkehrs-Zeitung

Politik

Branche drängt auf Brexit-Kompromiss beim Straßengüterverkehr

Ab Montag wird in Brüssel wieder über die künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien verhandelt. In einem offenen Brief beschwören 33 europäische Transportverbände die Unterhändler, sich auf ein Abkommen zu einigen. Anderenfalls drohe der Straßengüterverkehrsbranche eine wirtschaftliche Katastrophe.

Valean drängt auf pünktlichen Wechsel von Schiffsbesatzungen

Die EU-Verkehrskommissarin hat nationale Regierungen und Schiffseigner gemahnt, den Seeleuten ihre regelmäßigen Ruhepausen und Heimreisen zu ermöglichen. Ansonsten sei die Sicherheit an Bord in Gefahr.

Britische Transportbranche will nicht den „Schwarzen Peter“ für Brexit-Staus

Der britische Staatsminister Michael Gove hat Transporteure, Verlader und Spediteure erneut gemahnt, sich gründlich auf das Ende der Brexit-Übergangsphase vorzubereiten. Der Transportverband Logistics UK sieht dabei aber auch die Regierungen in London und der EU in der Pflicht.

Spanien muss Beihilfen für Schiffskäufe zurückfordern

Das True-Lease-Modell zur Finanzierung von Schiffskäufen bei spanischen Werften verzerrt nach Ansicht des Europäischen Gerichts den Wettbewerb beim Handel mit Seeschiffen in der EU. Spanien muss deswegen seine Steuerpraxis ändern. Das Gericht klärte auch, wer nun Geld zurückzahlen muss.

Grüne leitet EP-Untersuchungsausschuss zu Tiertransporten

Tilly Metz aus Luxemburg wurde zur Vorsitzenden des neuen Gremiums gewählt. Im kommenden Juni müssen die Parlamentarier ihren Abschlussbericht vorlegen. Nach ihrer Wahl kündigte Metz an, was sie bis dahin vorhat.

Schienengüterverkehr soll digitaler werden

Schon seit Jahrzehnten wird diskutiert, wie mehr Güterverkehr auf die Bahn verlagert werden könnte. Klimaschutzzwänge und neue Technologien geben der Debatte während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft neuen Schwung.

Luftraummanagement in Europa soll endlich effizienter werden

Weniger Umwege, geringerer Kerosinverbrauch, eine bessere Klimabilanz: Diese Hauptziele will die EU-Kommission mit ihrem neuen Gesetzesentwurf für einen einheitlichen europäischen Luftraum (SES 2+) erreichen. Dabei hat sie ihren Ansatz gegenüber dem gescheiterten Vorschlag von 2013 in etlichen Punkten geändert.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Politik

Nabu fordert Aufschub der Entscheidung

Der Naturschutzverband (Nabu) dringt darauf, die für diesen Donnerstag geplante Abstimmung im Bundestag über den Staatsvertrag zur festen Fehmarnbeltquerung zu verschieben. Erst sollten alle ökonomischen und ökologischen Risiken des Projektes hinreichend untersucht sein.

Studie: „Liberalisierung hat verheerende Folgen“

Die Liberalisierung des Postmarktes führt ohne Ausnahme zu erhöhter Arbeitslosigkeit, verschlechterten Arbeitsbedingungen und schlechterem Service für Kundinnen und Kunden. Das wird in einer heute von Uni Global Union veröffentlichten Studie behauptet.

A 226 vier Tage gesperrt

Wegen des Baus einer zweiten Eisenbahnbrücke über die A 226 bei Lübeck wird die Autobahn zwischen Lübeck-Dänischburg und Lübeck-Siems vom 5. Juni, 19.00 Uhr, bis zum 8. Juni, 6.00 Uhr, gesperrt.

DB-Tochter ECR in der Kritik

Der Zusammenstoß zweier Güterzüge bei Angoulême, der am vergangenen Mittwoch den Verkehr auf der Strecke Paris–Bordeaux 15 Stunden lang lahmlegte, hat die Gewerkschaften auf den Plan gerufen. Hintergrund: Ein SNCF-Zug verunglückte, weil sich ein Baggerarm auf einem offenen Güterwagen der privaten DB-Tochter Euro Cargo Rail (ECR) losgerissen hatte.