Deutsche Verkehrs-Zeitung

Politik

Coronakrise: DIHK warnt vor „Protektionismus-Falle“

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag spricht sich in einem Papier deutlich gegen Abschottung aus und zeigt auf, wie gegengesteuert werden kann. Dabei sei es wichtig, dass die EU eine Führungsrolle übernehme.

Neue britische Agentur hilft bei Transporten nach Nordirland

Nach Ende der Brexit-Übergangsphase gelten komplizierte Regeln für die Wareneinfuhr nach Nordirland. Die britische Regierung hat sich nun ein Angebot einfallen lassen, das Importeuren das Leben erleichtern soll.

Luftverkehr: EU-Kommission setzt auf alternative Kraftstoffe

In einer öffentlichen Konsultation sammelt das Gremium Meinungen dazu, wie die Verbreitung von synthetischen oder Bio-Kraftstoffen am besten gefördert werden kann. Mit der Befragung bereitet die Kommission einen für das Jahresende geplanten Gesetzesvorschlag vor. Alternativen wie Wasserstoff, Batterien oder Solarantriebe bleiben in dem Fragebogen außen vor.

Britische Brexit-Pläne: Lernen auf die harte Tour

Die britische Regierung hat die Transportbranche darüber informiert, wie sie lange LKW-Staus auf dem Weg zu den englischen Kanalhäfen nach Ende der Brexit-Übergangsphase in den Griff bekommen will. Doch London zäumt dabei das Pferd vom Schwanz her auf, findet der EU-Korrespondent der DVZ, Frank Hütten.

BDI mit Gesetzesplänen für Planungsbeschleunigung nicht zufrieden

Mit einem Investitionsbeschleunigungsgesetz will die Bundesregierung dazu beitragen, dass große Verkehrsprojekte schneller verwirklicht werden können. Am 12. August sollen die Pläne im Bundeskabinett beraten werden. Dem Bundesverband der Deutschen Industrie geht die Initiative nicht weit genug.

Brexit: London schmiedet Pläne zur Eindämmung von LKW-Staus

Wenn die Brexit-Übergangsphase am 31. Dezember ausläuft, rechnet die britische Regierung wegen der dann beginnenden EU-Zollkontrollen mit langen LKW-Staus. Sie diskutiert mit der Logistikbranche jetzt Notfallpläne, mit denen verhindert werden soll, dass der Verkehr in der südenglischen Grafschaft Kent völlig zusammenbricht.

Regierung in Stuttgart streitet über Holztransporte

Langholztransporter mit über 40 t Gewicht sollen künftig auf vielen Strecken in Baden-Württemberg nicht mehr fahren dürfen, um Brücken und Straßen zu schonen. Das hat das Verkehrsministerium angeordnet. Landwirtschaftsminister und Waldbesitzer protestieren.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Politik

Laeisz-Schiffsstreit offenbar gelöst

Für die Nordic-Werften in Wismar und Rostock-Warnemünde deutet sich Medienberichten zufolge ein Ende des Streits um die Übernahme zweier Containerschiffe an. Die Fertigstellung der Schiffe könnte mehreren hundert beschäftigten Arbeit sichern.

Hessen hält sich Entscheidung zum Nachtflugverbot offen

Die Entscheidung der Landesregierung über Rechtsmittel gegen das VGH-Urteil zu Nachtflügen am Frankfurter Flughafen ist weiterhin offen. Die Frist dafür läuft bis zum 4. Januar. Die Landtagsopposition versuchte am Donnerstag vergeblich, das Regierungslager zum Verzicht auf eine Revision zu bewegen.

MAN zahlt millionenschwere Buße

Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN hat in der Affäre um Schmiergeldzahlungen an Kunden ein dickes Bußgeld aufgebrummt bekommen. MAN willigte ein, mehr als 150 Mio. Euro zu zahlen. Gut sieben Monate nach Aufflammen des Korruptionsskandals ist die Affäre für MAN damit zumindest juristisch ausgestanden. Die Ermittlungen gegen einzelnen Mitarbeiter dauern aber an.

Umweltschützer fordern Umweltzone auf der Autobahn

Mit einem Tempolimit von 80 km/h auf dem Frankfurter Autobahnring wollen Umweltschützer den gesundheits- und klimaschädigenden Dieselruß reduzieren. Zugleich müsse die Umweltzone in Frankfurt verschärft werden, forderten vier führende Umweltverbände am Donnerstag in Frankfurt.