Deutsche Verkehrs-Zeitung

Politik

Klimaschutzgesetz: Referentenentwurf liegt vor

Die Verkehrsbranche soll im Jahr 2050 nur noch 95 Mio. t CO2 verursachen und damit im Vergleich zu heute den Treibhausgasausstoß um mehr als die Hälfte verringern. Das geht aus dem Referentenentwurf für das Klimaschutzgesetz des Bundesumweltministeriums hervor, der der DVZ vorliegt. Bei Nichterfüllen der Vorgaben sieht das Ministerium Sofortprogramme vor.

No-Deal-Brexit gefährdet 6.600 Logistikjobs

Eine Studie hat ergeben, dass ein ungeregelter Brexit etwa 6.600 Menschen in der deutschen Logistikbranche den Job kosten könnte. Am größten wären die Auswirkungen in den Bereichen Lagerhaltung und Landtransport.

Shell sieht hohes Potenzial für Flüssig-Erdgas im Transportsektor

Verflüssigtes Erdgas (LNG) hat laut einer Analyse des Energiekonzerns Shell ein hohes Potenzial, bei Schiffen und schweren LKW den Ausstoß von Treibhausgasen in der EU zu senken. Bis zum Jahr 2040 könnten sich allein in der Schifffahrt die Emissionen von Treibhausgasen um 132 Mio. t pro Jahr reduzieren, beim LKW gehen die Studienautoren von jährlich bis zu 4,7 Mio. t aus. Dafür müssten bis dahin aber 480.000 LNG-LKW unterwegs sein.

Widerstand gegen Gruppenfreistellungs-Regeln in der Linienschifffahrt

Zehn Verbände aus der maritimen Logistik haben an die EU-Wettbewerbshüter geschrieben. Sie fordern sie auf, die Sonder-Wettbewerbsregeln für die Linienschifffahrt unter die Lupe zu nehmen.

Zahlen und Fakten

Weitere Meldungen aus Politik

Gelder für Speditionen umverteilen

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) will auf der Verkehrsministerkonferenz der Länder in der kommenden Woche über Möglichkeiten zur Entlastung der deutschen Spediteure beraten.

Kammer für Aussetzung der Mauterhöhung

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Magdeburg fordert angesichts der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Lage ein Aussetzen der Mauterhöhung für Speditionen.

US-Zerstörer hilft Frachter vor Somalia

Nach der Geiselnahme des amerikanischen Kapitäns des Containerschiffes „Maersk Alabama“ durch somalische Piraten ist ein US-Kriegsschiff der Crew zu Hilfe geeilt. Derzeit wird über ein Lösegeld verhandelt.

Seeräuber an Kenia ausgeliefert

Deutschland hat zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit somalische Piraten zur Strafverfolgung an Kenia überstellt. Am Mittwoch wurden im kenianischen Hafen Mombasa sieben Seeräuber von der Polizei verhaftet, die vor gut einer Woche im Golf von Aden erfolglos den deutschen Marinetanker "Spessart" angegriffen hatten.